Phoenix-Korbjäger ab heute im Härtetest
13.09.2012 | 22:58 Uhr 2012-09-13T22:58:00+0200
Hagen. Die Bundesliga-Basketballer von Phoenix Hagen bestreiten von Freitag bis Sonntag drei Vorbereitungspartien binnen drei Tagen. Adam Hess ist nach seiner Magen- und Darmgrippe noch nicht wieder bei 100 Prozent und soll dementsprechend dosiert eingesetzt werden.
Drei Vorbereitungspartien binnen drei Tagen, und diese jeweils gegen Kontrahenten auf Augenhöhe, das wird hart für die Bundesliga-Basketballer von Phoenix Hagen. Am Freitag wird ab 19.30 Uhr in der Enervie Arena gegen Okapi Aalstar gespielt, am Samstag und Sonntag jeweils um 17.30 Uhr in Rheinbach. Dort sind beim Hansi-Witsch-Turnier die Bundesliga-Rivalen BBC Bayreuth (Samstag) und Bonn (Sonntag) die Gegner.
Der Freitags-Kontrahent aus Aalst reist als amtierender belgischer Pokalsieger an. In der Meisterschaft landete die Truppe des früheren Brandt Hagen-Coaches Brad Dean auf dem vierten Rang. Gespannt sind die Phoenix-Fans darauf, wie sich der ehemalige „Feuervogel“ Thomas Dreesen präsentiert. Der Eintritt zum Spiel gegen Aalst kostet 6 Euro (ermäßigt: 4 Euro) bei freier Platzwahl.
Feuervögel treffen auf Bayreuth und Bonn
Dass die Feuervögel am Wochenende beim Hansi-Witsch-Turnier im Rheinland nicht nur auf Bayreuth, sondern - wie schon vor zwei Wochen beim Rhöndorfer Rhein-Main-Cup - auch wieder auf Bonn treffen, löst beim Phoenix-Coach Ingo Freyer nicht gerade Begeisterung aus. „Nachdem wir die Bonner kürzlich geschlagen haben, können wir bei der Neuauflage nur verlieren“, sagt Freyer, der keine Ahnung hat, warum der Spielplan geändert wurde. Ursprünglich sollte der österreichische Erstligist Kapfenberg Bulls, letzter Klub von Phoenix-Neuzugang Larry Gordon, am Sonntag Hagener Turniergegner sein. „Das wäre mit deutlich lieber gewesen“, so Freyer. „dass wir jetzt wieder gegen Bonn spielen, finde ich doof.“
Obwohl bei Vorbereitungspartien gegen Ligakonkurrenten auch immer ein bisschen Prestige mitschwingt und es stets ein gutes Gefühl ist, einen künftigen Punktspielgegner schon einmal in die Schranken zu weisen, betont der Phoenix-Coach , dass auch in Rheinbach der Vorbreitungsaspekt im Mittelpunkt stehen wird. Priorität hat das Ausprobieren und Verfestigen von Dingen, die im Training erarbeitet werden sowie die weitere Integration der Neuzugäge, von denen Abe Lodwick und Dino Gregory ja noch in der Probezeit sind.
Adam Hess ist nach seiner Magen- und Darmgrippe noch nicht wieder bei 100 Prozent und soll dementsprechend dosiert eingesetzt werden. Der Gegner vom Samstag, BBC Bayreuth, hat ganz andere Sorgen: Gleich vier Neuzugänge sind angeschlagen bzw. stehen definitiv nicht zur Verfügung.
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