Phoenix hat den Klassenerhalt sicher

Trainer Ingo Freyer und seine Spieler können sich freuen. Vier Spieltage vor Saisonschluss hat Basketball-Bundesligist Phoenix Hagen den Klassenerhalt auch rechnerisch sicher.
Trainer Ingo Freyer und seine Spieler können sich freuen. Vier Spieltage vor Saisonschluss hat Basketball-Bundesligist Phoenix Hagen den Klassenerhalt auch rechnerisch sicher.
Foto: WP

Trier/Hagen..  Seit Freitag Abend ist es amtlich: Basketball-Bundesligist Phoenix Hagen hat bereits vor dem viertletzten Saisonspiel, in dem am Sonntag ab 17 Uhr in der Enervie Arena Schlusslicht TBB Trier der Gegner ist, den Klassenerhalt sicher. Die Trierer verloren in eigener Halle gegen die Fraport Skyliners aus Frankfurt mit 58:75 und können das Team von Trainer Ingo Freyer jetzt auch theoretisch nicht mehr überholen. Gleiches gilt für den Tabellenvorletzten Crailsheim Merlins, der acht Zähler Rückstand auf die Feuervögel hat und im direkten Vergleich schlechter ist.

In der ersten Halbzeit sah es noch nicht nach einem deutlichen Erfolg der Mainstädter aus, die im Kampf um die Playoff-Teilnahme den sechsten Platz zunächst festigten, aber auch schon ein bis zwei Spiele mehr ausgetragen haben als die Kontrahenten auf den folgenden Plätzen. Vor 3444 Zuschauern führten die Trierer anfangs, zur Pause war beim Stand von 35:36 noch alles offen. „Die Trainer haben vorbildliche Arbeit abgeliefert und die Mannschaft auch mental stark gemacht“, lobte Triers Sportlicher Leiter Frank Baum zur Pause sein Team.

„Rhythmus nicht mehr gefunden“

Je länger das Spiel dauerte, desto mehr kippte die Partie im zweiten Durchgang aber zugunsten der Gäste. „Die Frankfurter, die um den Playoff-Einzug kämpfen, haben jetzt aggressiver verteidigt, wir haben unseren Rhythmus nicht mehr gefunden“, analysierte TBB-Center Stefan Schmidt. „Und mit nur 58 Punkten kann man kein Spiel gewinnen.“ Nur Jermaine Anderson (17 Punkte) und Laurynas Samenas (10) trafen zweistellig. Stefan Schmidt (7), Ricky Harris (6), Mathis Mönninghoff (5), Jermaine Bucknor (5), Marko Lukovic (4), Adin Vrabac (2) und Dennis Kramer (2) komplettierten die Mannschaft der Moselstädter, die nur noch winzige Chancen auf den Klassenerhalt haben.