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Phoenix Hagen braucht einen Sieg gegen Tabellennachbarn Trier

18.10.2012 | 18:14 Uhr
Phoenix Hagen braucht einen Sieg gegen Tabellennachbarn Trier

Hagen.   In der Basketball-Bundesliga kommt es für das Team von Phoenix Hagen am Samstag, 19 Uhr, zu einem richtungsweisenden Duell gegen den ewigen Tabellennachbarn TBB Trier. Mit einem Sieg wollen die Hagener raus aus der Abstiegszone.

Drei Spielzeiten verliefen ihre Fieberkurven stets parallel. Seitdem Phoenix Hagen in der Basketball-Bundesliga spielt , ist TBB Trier der ewige Tabellennachbar im Endklassement. Im gleichen Rhythmus bewegten sich die Mannschaften der Trainer Ingo Freyer und Henrik Rödl durch die unteren Regionen der Eliteklasse. Den nächsten Schritt, zeitig weg von der Abstiegsgefahr, wollen Hagen wie Trier in dieser Saison schaffen. Wem dies besser gelingt, darüber könnte das direkte Duell am Samstag in der Enervie Arena (19 Uhr) Aufschlüsse geben. „Das Spiel ist Richtung weisend, mindestens für das erste Saisondrittel“, glaubt Phoenix-Geschäftsführer Oliver Herkelmann.

Bei allen Gemeinsamkeiten, auch das Budget beider Klubs ist ähnlich begrenzt, ist die Spielweise der früheren Berliner Teamkollegen Freyer und Rödl kaum zu vergleichen. „Wir gehen den selben Weg, aber mit unterschiedlichen Konzepten“, formuliert es Freyer. Während Trier den Fokus auf Defensive legt und im Angriff diszipliniert in den Systemen bleibe, spiele sein Team zum einen nicht so viel im Setplay, und wenn, dann erhielten die Spieler die Freiheiten, daraus auszusteigen.

Freyer: "Auch Trier hat seine sechs Amerikaner."

Beide Klubs eint indes, dass sie regelmäßig ihre besten Spieler an die zahlungskräftigere Konkurrenz verlieren. Trier musste das im Sommer mit Spielmacher Dru Joyce (nach Oldenburg) und den deutschen Nationalspielern Philip Zwiener (Bremerhaven) und Maik Zirbes (Bamberg) erfahren. Indes gelang es Rödl erneut, nationale Top-Talente an die Mosel zu holen. Aufbauspieler Bastian Doreth wurde von Bayern München ausgeliehen und schaffte den Sprung ins Nationalteam, auch der vom Gonzaga-College gekommene Flügel Mathis Mönninghoff und der langsam aus dem Zirbes-Schatten heraustretende Center Andreas Seiferth wurden von Bundestrainer Svetislav Pesic berufen.

Die Deutschen erhalten bei Rödl traditionell ihre Chancen, alle drei und Aufbau-Backup Joshiko Saibou haben im Schnitt zweistellige Einsatzzeiten. „Trotzdem hat auch Trier seine sechs Amerikaner“, sagt Freyer. Genau gesagt vier US-Spieler neben Seifert in der Startformation - Jarrett Howell, der aus Gießen zurückgekommene Barry Stewart, Nate Linhart und Brian Harper auf den Positionen eins bis vier - sowie den Kanadier Jermaine Bucknor und Vitalis Chikoko aus Zimbabwe auf der Bank.

Gregorys Stärke bleibt weiterhin wichtig für Hagen

Phoenix Hagen
Gregory soll Phoenix Hagen weiter helfen

Trotz der athletischen Chancenlosigkeit bei der 67:109-Schlappe will der Basketball-Bundesligist Phoenix Hagen es weiterhin mit US-Testkandidat Dino Gregory versuchen. Man wolle seinen Vertrag zwar nicht bis zum Ende der Saison verlängern, bis Weihnachten wäre es aber möglich.

Die Hagener treten weiter mit fünf Importspielern an, da auch Dino Gregory nach seiner verlängerten Probezeit im Team bleibt. „Von den Statistiken her ist er ähnlich wie zuletzt Adam Constantine oder Eddie Seward“, sagt Freyer, „aber als Arbeiter und professioneller Charakter gibt er uns mehr.“ Dass bei Gregory und seinen Kollegen die 67:109-Schlappe von Berlin Spuren hinterlassen hat , glaubt der Coach nicht. „Da haben wir mit viel Zonendeckung alles auf eine Karte gesetzt, das hat nicht geklappt“, räumt er ein, „das war etwa so, als ob man beim Roulette auf Zero setzt.“ Gegen Trier sieht Freyer dagegen eine „sehr gute Chance auf den Sieg“. Etwas mehr noch als beim 50:50-Einsatz auf Rot oder Schwarz: „Ich denke, dass wir einen Vorteil haben, da wir zuhause spielen.“

Freikarten sehr begehrt

Große Resonanz findet die Freikarten-Aktion unserer Zeitung mit der Krombacher-Brauerei: Je 3x2 Karten für das -Spiel gegen Trier erhalten Thomas Porbadnick, Klaus Jendreyschak und Udo Vollmann.

Axel Gaiser



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