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Özdemir schießt Hagen 11 in den Westfalenpokal

01.05.2012 | 20:11 Uhr

Gevelsberg/Hagen. Im Halbfinale des Fußball-Kreispokals setzten sich die SpVg Hagen 11 (4:3 gegen den TSV Fichte Hagen) und der FSV Gevelsberg (4:0 gegen den TuS Wengern) durch und qualifizierten sich so für den Pokal auf Westfalenebene. Der dritte Teilnehmer wird im Duell der unterlegenen Teams am 7. Juni in der Bezirkssportanlage Haspe ermittelt. Die beiden Sieger spielen den Kreispokalsieger aus.

TSV Fichte Hagen - SpVg Hagen 11 4:3 (2:1). Die Elfer gingen durch Adrian Giemsa in der 16. Minute in Führung, aber Fichte drehte noch vor der Pause durch El Yaakoubi (20.) und Astrit Fazlija (35.) die Partie zugunsten des Kreisliga-A-Spitzenreiters. Ismael Marjan (62.) und Salvatore Carlino (70.) sorgten für die erneute Führung des Landesligisten, dann schaffte Dimitrios Bitzionis (77.) wiederum den Ausgleich. Die Entscheidung brachte ein umstrittener Strafstoß in der Schlussminute, den Gökhan Özdemir verwandelte. „Ein schönes Spiel für die Zuschauer. Als Trainer kann ich nicht zufrieden sein, denn wir sind drei Mal auf Konter blind reingefallen“, resümierte Elfer-Coach Frank Hintzke. „Hut ab, wie wir nach dem 2:3 noch mal wieder gekommen sind. Aber trotzdem Glückwunsch an die Elfer“, zeigte sich Fichtes Trainer Dirk Werning als fairer Verlierer.

TSV Fichte Hagen: Märtins; Bozicevic (70. Engel), Dibolik, Gün, Pavlidis, Grüner, Bitzionis, Astrit Fazlija (58. Dardan Fazlija, Neynaber, Blaut, El Yaakoubi.

SpVg Hagen 11: Klose; Carlino, Bornscheuer (46. Ballout), Tursi, Matzkeit, Rrusta, Schulz, Wilke (46. Marjan), Giemsa, Mecal, Hintzke (46. Özdemir).

TuS Wengern - FSV Gevelsberg 0:4 (0:1). Bereits in der 14. Minute geriet Wengern in Unterzahl. Patrick Bräuer sah für ein Handspiel im Strafraum die Rote Karte. Den Strafstoß verwandelte Niels Hellmig zum 1:0 für den FSV. In Unterzahl wurde Wengern noch drei Mal ausgekontert. „Wir müssen jetzt nach der Pleite in Ennepetal und dem Rücktritt von Martin Freitas die Köpfe wieder frei kriegen“, fordert Co-Trainer Peter Mathea, der gemeinsam mit Christian Tarrach den TuS bis zum Saisonende betreut.

TuS Wengern: Haugrund; Babral (70. Sven Mathea), Dennis Mathea (38. Sapkaris), Gottesbüren, Bräuer, Mischa Berghaus, Köster, Meiser, Niepmann, Wilkus, Hippert.

Hermann Jamnig

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