Nach Sieg gegen Bochum blamiert sich HSV bis auf die Knochen

Wasserball, Südwestfalenliga: Iserlohn - Hohenlimburger SV
Wasserball, Südwestfalenliga: Iserlohn - Hohenlimburger SV
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Hohenlimburg..  Zwei Heimspiele in der Wasserball-Südwestfalenliga mussten die Herren des Hohenlimburger SV in der vergangenen Woche im Henkhauser Freibad absolvieren – mit unterschiedlichen Leistungen. Zunächst siegten sie gegen SV Blau-Weiß Bochum III mit 13:10 (2:3, 4:2, 4:3, 3:2), unterlagen dann gegen Tabellenschlusslicht SV Westfalia Dortmund mit 7:8 (0:1, 1:1, 4:3, 2:3). Letztere Pleite hat es in der Vereinsgeschichte, seit dem die Wasserball-Herren in der Südwestfalenliga spielen, noch nie gegeben.

Aber zunächst zum Spiel gegen Bochum. Hier konnten die Hohenlimburger fast in Bestbesetzung antreten, es fehlte nur Alexander Schroth. Bereits der erste Angriff führte durch Oliver Tobi von der Centerposition aus zum 1:0, hier waren gerade einmal 21 Sekunden gespielt. Identisch das 2:0, wiederum war hier Tobi der Torschütze (3.). In der vierten Minute verkürzte Bochum mit einem Distanzschuss auf 1:2, 30 Sekunden später fiel das 2:2 und kurz vor der Viertelpause gingen die Ruhrstädter sogar in Führung.

Im zweiten und dritten Spielabschnitt dominierten dann allerdings Plotnikov und Co. vor einer großen Anzahl Schaulustiger das Geschehen im Wasser. Nach 24 effektiven Spielminuten stand es 10:8 für die Hausherren. Im letzten Spielabschnitt ließen die Hohenlimburger nichts mehr anbrennen und brachten den Vorsprung sicher bis zur Schlusssirene.

Ein Tag später jedoch folgte das Debakel gegen den Tabellenletzten aus Dortmund. Hier tat sich in 32 Spielminuten wasserballtechnisch absolut nichts. In den ersten beiden Vierteln fielen nur zwei HSV-Tore – das erste in Minute 13 zum 1:2.

Im dritten Spielabschnitt kämpften sich Lazin und Co. zwar auf ein 3:3 (22.) heran, führten auch durch Yvo Rüsseler zwischenzeitlich mit 4:3 (24.). Darauf folgte bis zur 28. Minute ein ausgeglichenes Spiel bis zum 6:6.

Bei zwei schnellen Kontern blieben die Hohenlimburger jedoch jeweils zweiter Sieger und lagen kurz vor Schluss mit 6:8 im Hintertreffen. Oliver Tobi gelang nur noch Ergebniskosmetik zum 7:8.

HSV: Dominik Krake; Björn Beck (2), Lars Papajewski (1), Christopher Effele, Vadim Plotnikov (3), Yvo Rüsseler (1), Karsten Menzel, Michael Lazin (2), Alexander Schroth (1), Stephan Böhnisch (1), Henning Claes, Oliver Tobi (9).

Am kommenden Freitag wird sich um 19 Uhr ein weiterer Kellernachbar in Henkhausen vorstellen. Gegen den SV Derne 49 I hat es in der Vergangenheit immer spannende Spiele gegeben. Der HSV wird sich nach der desolaten Vorstellung gegen Dortmund rehabilitieren wollen.