Nach 8:3 sollte HSV nachlegen

Und wenn es drei Euro in das „Phrasenschwein“ kostet - auch für einen 8:3-Sieg gibt es nur drei Punkte. Den hat der abstiegsbedrohte Fußball-Landesligist Hasper SV gestern in Dortmund beim BSV Schüren geschafft. Es war der erste Punktspielerfolg des Tabellenvorletzten im Jahr 2015.

Die ersten vier Meisterschaftsspiele unter dem im Winter als „Retter“ verpflichteten Übungsleiters Werner Boss waren sämtlich unentschieden ausgegangen, bevor es mit 1:2 auf eigenem Kunstrasen gegen Bochum-Linden die erste Pleite in der Rückrunde gab. Und nun ein 8:3. Kaum zu fassen! Es kommt nicht alle Tage vor, dass Leser in dieser Redaktion anrufen und fragen, ob das im Videotext gefundene Ergebnis denn stimmen könne. Gestern war solch ein Tag.

Und wenn es auch nur drei Punkte für das Sensationsresultat gibt - es kann am Ende Gold wert sein. Weil die Konkurrenz mitspielte, hat der HSV den Rückstand zum rettenden Ufer mit einem Schlag von fünf auf zwei Zähler mehr als halbiert.

Auf dem ersten Nichtabstiegsplatz steht SW Wattenscheid, am kommenden Sonntag in Haspe der nächste Gegner. Da empfiehlt es sich nachzulegen. Es muss ja nicht mit 8:3 sein.