Nach 2:1-Führung muss sich TTC Hagen dem Vizemeister beugen

Neunkirchen..  Nichts Neues beim TTC Hagen. Auch gestern konnte Horst Bartelmeß, Bundesliga-Beauftragter des heimischen Tischtennis-Eliteklubs, seine Spielzusammenfassung in gewohnten Worten formulieren: „Wir haben gut mitgespielt, aber gewonnen haben wieder die anderen.“ Das war gestern der deutsche Vizemeister Fulda-Maberzell, der mit 3:2 siegreich blieb.

Das Endergebnis stimmte also ein weiteres Mal nicht, aber die Kulisse. 450 Zuschauer hatten sich im siegerländischen Neunkirchen eingefunden, wohin das erste Hagener Heimspiel des neuen Jahres ausgelagert worden war. Rekordbesuch! Und die Fans kamen voll auf ihre Kosten.

Dafür sorgte zunächst Ricardo Walther. Der diesmal wieder als Spitzenspieler aufgebotene Ex-Düsseldorfer setzte sich im Auftaktmatch gegen Fuldas Abwehrspezialisten Ruwen Filus klar mit 3:0 Sätzen durch. Das nächste Abwehr-Ass der Hessen, Topmann Xi Wang, machte es besser. Er gewann in vier Spielabschnitten gegen Hageners weiterhin sieglosen Taiwanesen Hung-Chieh Chiang. „Der hat gar nicht schlecht gespielt, aber das Ergebnis fehlte wieder“, bilanzierte Bartelmeß.

Anschließend brachte Ovidiu Ionescu die „Gastgeber“ durch einen glatten Dreisatzsieg gegen Christian Süß mit 2:1 in Führung. „Dabei hat er gezeigt, dass auch in Rumänien gutes Tischtennis gespielt wird“, so der TTC-Manager. Doch es blieb der letzte Sieg, auch wenn Walther nach der Pause Wang an den Rand einer Niederlage brachte.

TTC Hagen - Fulda-Maberzell 2:3

Walther - Filus 3:0 (12:10, 11:6, 11:7), Chiang - Wang 1:3 (8:11, 7:11, 15:13, 3:11), Ionescu - Süß 3:0 (12:10, 11:9, 11:7), Walther - Wang 2:3 (11:4, 10:12, 11:7, 8:11, 6:11), Chiang - Filus 1:3 (11:9, 8:11, 9:11, 6:11).