Mitternachts-Kick in Breckerfeld zieht Zuschauer an
01.01.2012 | 17:39 Uhr 2012-01-01T17:39:00+0100
Breckerfeld.(MR) Eine Notlösung wurde zur unerwarteten Erfolgsgeschichte. Da Weihnachten und Silvester in den letzten beiden Jahren auf das Wochenende fielen, verlegten die Fußballer von Schwarz-Weiß Breckerfeld ihren Neujahrs-Cup in die Woche und ließen teilweise bis Mitternacht spielen. „Diese aus der Not geborene Zeit kommt richtig gut an bei den Leuten. Es kommen trotz der späten Stunde immer noch sehr viele Leute in die Halle“, berichtete Hallensprecher Sven-Erik Schulze. Erst kurz vor elf Uhr abends stand Turniersieger TuS Hordel, der im Finale BW Voerde mit 2:0 besiegte (wir berichteten) fest.
In der Vorrunde konnte die Erstvertretung von Gastgeber SW Breckerfeld an ihre herausragende Form der Hinrunde anknüpfen und zog als Gruppenerster in die Zwischenrunde ein, die auch SC Zurstraße und Hagen 11 erreichten, während Breckerfeld II ohne Punktgewinn ausschied. „Die große Besonderheit bei diesem Turnier war, dass Breckerfeld und Zurstraße drei mal aufeinander getroffen sind“, sagte SW-Klubchef Jürgen Madsak, alle drei Partien konnten dabei die Gastgeber Breckerfeld für sich entscheiden. Die Spiele in Vor- und Zwischenrunde gewann en die Schwarz-Weißen mit 3:0 und 5:1, später im Spiel um Platz drei - durch die Handwerkerinitiative Breckerfeld gesponsert- hieß es sogar 11:0 mit einem fünfmaligen Torschützen Patrick Tanberg.
Das Halbfinale hatten die Breckerfelder trotz eines Remis gegen RW Rüggeberg erreicht, hier unterlag man - im vorweggenommenen Endspiel - gegen den späteren Turniersieger Hordel beim 1:2 sehr unglücklich. Nach der 1:0-Führung durch Tim Tanberg und dem Ausgleich überlupfte Pechvogel Marvin Tholen nach einem Missverständnis seinen Torhüter Thomas Winter per Kopf ins eigene Tor zum 1:2. Zurstraße hatte durch ein 5:1 gegen Rüggeberg die Vorschlussrunde erreicht, wo mit 1:4 gegen Voerde das Aus kam. Im Spiel um Platz fünf holte Hagen 11 gegen RW Rüggeberg einen 0:3-Rückstand noch auf und siegte mit 6:5 im Siebenmeterschießen.
„Wir sind mit dem Abschneiden unserer Mannschaft sehr zufrieden“, lobte Madsak, „nur weil alle sehr jung und ein bisschen unerfahren sind, haben wir im Halbfinale verloren. Aber Hordel hat hier verdient gewonnen, denn sie haben mit den besten Fussball gezeigt.“ Und Schulze blickte schon aufs nächste Jahr: „Man wird sehen, ob wir wieder ein Mitternachtsturnier veranstalten, oder wie früher, über drei Tage spielen lassen.“
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