Mit Schneider will VfL Eintracht Aufsteiger in die Schranken weisen

Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen..  Tabellenzweiter gegen Zehnter, da sind die Rollen ohnehin klar verteilt. Wenn Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen heute um 20 Uhr die SG Ratingen in der Enervie Arena empfängt, gilt das erst recht. Denn die ambitionierten Gastgeber, die auf Lukas Tebbe und Johannes Sonnenberg verzichten müssen, können wieder auf Ex-Bundesligaspieler Sebastian Schneider nach Ablauf von dessen Sperre zurückreifen. Dagegen plagen Aufsteiger Ratingen erhebliche Personalprobleme. „Die werden bei uns schon alles versuchen“, ist VfL-Trainer Lars Hepp dennoch sicher.

Nur mit neun Feldspielern kann SG-Trainer Richard Ratka planen, nach Ex-Eintrachtler Arthur Giela und Marcel Müller fällt mit Dominic Kasal nun auch der Spielmacher aus. Wenigstens kehrt mit Ben Schütte ein weiterer ehemaliger Hagener nach seinem Hexenschuss wieder ins Team zurück. Dennoch sieht sich der Aufsteiger, der bereits das Hinspiel gegen den VfL Eintracht mit 23:28 verlor und auswärts bisher nur bei den beiden Tabellenletzten Soest und Wiesbaden punkten konnte, als klarer Außenseiter. Einen Punkt in Hagen plane man keinesfalls ein, sagte SG-Manager Bastian Schlierkamp – ebenfalls früher in Hagen aktiv: „Aber wir werden das Spiel auch nicht kampflos wegschenken.“ Die Ratinger können befreit aufspielen, nachdem sie sich jüngst mit dem 26:22-Sieg gegen Duisburg der gröbsten Abstiegssorgen entledigten. Hepp: „Durch diesen Sieg ist der ganz große Druck weg.“

Was bei den daheim noch verlustpunktfreien Hagenern natürlich nicht gilt, sie wollen sich bis zum Aufstiegs-Duell mit dem TuS Ferndorf am 27. Februar keine Blöße geben. „Wir wollen an unsere letzten guten Leistungen anknüpfen“, sagt Hepp, gerade eine „konsequente Startphase“ sei wichtig. Er sei froh, dass der zuletzt am 19. Dezember für den VfL aktive Schneider „endlich wieder“ mitspielen dürfe. Zumal mit Tebbe, für den wegen einer Schulter-OP die Saison beendet ist, und Sonnenberg (Knieprellung) zwei Rückraum-Akteure fehlen.

Sitzplätze für Ferndorf ausverkauft

Für das Spitzenspiel gegen den TuS Ferndorf sind mittlerweile sämtliche Sitzplätze (Haupttribüne und Kopftribünen Reihen 1-4) ausverkauft. Stehplätze sind noch erhältlich und können unter anderem in der Eintracht-Geschäftsstelle in der Lange Straße reserviert und abgeholt werden.

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