Michael Schaake hat Peakbreak 2016 schon reserviert

Bei seiner fünften Peakbreak-Teilnahme führte der Weg den SSV-Radsportler Michael Schaake nicht nur durch  Österreich und Italien, sondern erstmals auch nach Slowenien. Hier gefiel es ihm besonders gut. Foto:Stefan J. Pflanzl
Bei seiner fünften Peakbreak-Teilnahme führte der Weg den SSV-Radsportler Michael Schaake nicht nur durch Österreich und Italien, sondern erstmals auch nach Slowenien. Hier gefiel es ihm besonders gut. Foto:Stefan J. Pflanzl
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Tröpolach/Hagen..  Nach der Tour ist vor der Tour. „Für 2016 habe ich schon wieder einen Startplatz reserviert.“ Michael Schaake, 60-jähriger Radsportler des SSV Hagen, will auch im nächsten Jahr acht Schweiß treibende Tage in den Alpen verbringen und dabei unvergessliche Eindrücke sammeln. Seine diesjährige Teilnahme beim ­Peak­break-Etappenrennen war bereits die fünfte - und die schönste, wie der SSV-Routinier findet. 900 Kilometer und 19 000 Höhenmeter legte Schaake in acht Tagen zurück, saß dabei 38:49 Stunden im Sattel. Worauf er stolz sein konnte, denn andere Kollegen stiegen beim steilsten Anstieg am Monte Zoncolan ab und schoben. Der SSVer nicht.

70 Starter hatten sich im österreichischen Tröpolach mit einem Bergzeitfahren auf den Weg gemacht, 15 von ihnen fielen im Laufe der strapaziösen Etappen-Tour aus der Wertung. Michael Schaake belegte mit seinen 38:49 Stunden einen Mittelplatz in der Altersklasse „Herren Master 2“. Der deutlich jüngere Gesamtschnellste Jens Berger aus Plauen war 30:02 Stunden unterwegs. Im kommenden Jahr winkt Schaake eine bessere Platzierung, auch wenn das für den SSVer zweitrangig ist. „Dann bin ich 61 und werde in der AK 3 starten“, blickt der ­Volme­städter voraus, der diesmal ältester Fahrer seiner Altersklasse war.

Neben dem Anstieg zum Monte Zoncolan stellte die bis 2500 Meter Höhe befahrene Großglockner-Hochalpenstraße die größte Herausforderung des Peakbreaks 2015 dar. Landschaftlich am schönsten war es in Slowenien, wohin erstmals ein Abstecher gemacht wurde. „Davon war ich absolut angetan“, schwärmt Michael Schaake. „Die Leute in den idyllischen Orten waren besonders freundlich. Überall hat man uns applaudiert.“

Bei selbst in größeren Höhen ungewohnt sommerlichen Temperaturen brachte ein Gewitter in Großglockner-Nähe (Schaake: „Da habe ich überlegt, ob ich absteigen und mich unterstellen soll“) etwas Abkühlung. Aber die Schlechtwetterfront verzog sich bald. Ansonsten kam der SSVer problemlos durch. Technische Pannen gab es nicht, so dass SSV-Kollege und Betreuer Klaus Sattler weitgehend arbeitslos war und sich auf die Versorgung von Schaakes Vierbeiner konzentrieren konnte. Der „dicke Hund“ brachte es bei Teilnehmern und Tross zu relativer Berühmtheit. Nicht nur deshalb resümiert Michael Schaake: „Es war eine familiäre, richtig schöne, wenn auch anstrengende Woche.“ Kein Wunder, dass er sich schon auf nächstes Jahr freut.

SSV-RTF steigt am 15. August

Der SSV Hagen richtet seine 35. Sommer-Radtouren-Fahrt am Samstag, 15. August, aus. Gestartet wird die RTF zwischen 8.30 und 11 Uhr vor der Enervie Arena. Vier Strecken stehen zur Auswahl, die Länge beträgt 51, 71, 113 oder 156 Kilometer. Die längste Schleife muss spätestens um 9.30 Uhr in Angriff genommen werden.