Mammutveranstaltung fordert großen personellen Aufwand

Mitglieder der DLRG sorgten für die Sicherheit an der Strecke.
Mitglieder der DLRG sorgten für die Sicherheit an der Strecke.
Foto: Michael Schuh

Hohenlimburg..  Was die Mitglieder des KC Hohenlimburg auf die Beine gestellt hatten, war schon beachtlich. Auf einer riesigen Leinwand wurden Livebilder von der kompletten Strecke gezeigt, sodass Besucher jeden Sportler vom Start bis zum Ziel mitverfolgen konnten. Für die technische Umsetzung und die Filmaufnahmen zeichneten die Firmen „Go 4 it“ und „Feuervogel TV“ verantwortlich.

Zudem stellte jeder teilnehmende Verein Kampfrichter und die Hohenlimburger DLRG-Ortsgruppe eine Vielzahl an Lebensrettern, die bei Bedarf in die Fluten sprangen und die gekenterten Aktiven wieder aufs Trockene zogen. Drei Kommentatoren informierten die Zuschauer über den aktuellen Stand oder fingen Stimmen im Wildwasserpark ein.

Was keineswegs heißt, dass nicht genügend Arbeit für den ausrichtenden Verein übrig geblieben wäre. „Fast alle unsere Mitglieder waren an diesem Wochenende im Einsatz“, verdeutlichte Slalom- und Pressewart Joscha Kriegel den ungemeinen Aufwand, „und zusätzlich auch noch viele Familienmitglieder und Bekannte.“

German Masters im Oktober

Noch rund eine Woche werden nun die Abbauarbeiten andauern – im Vergleich zum fast dreimonatigen Aufbau, der sich auf mehrere Etappen verteilte, ein überschaubarer Zeitraum. Der Imbissstand, der zwei Tage lang gut besucht war, bleibt aber zunächst einmal stehen. Denn im Oktober sollen dort erneut Bratwürste und Pommes verkauft werden, wenn sich die Kanu-Routiniers bei den German Masters auf der Lenne ein Stelldichein geben.

Bei den Besuchern, zu denen auch Vertreter anderer heimischer Sportvereine zählten, kam die Veranstaltung auf jeden Fall gut an. „Ich sehe diesen Sport wirklich gern“, zollte Ex-Wasserballnationalspieler Jörg Dresel den Aktiven höchsten Respekt: „Wenn man sieht, wie zum Beispiel die Mädchen im Canadier die Strecke meistern – das ist schon beachtlich und sicher ganz schön anstrengend.“