Kunstrasen in Haspewird erst 2016 erneuert

Hagen..  Der Kunstrasen in der Bezirkssportanlage Haspe wird nicht mehr wie vorgesehen in diesem Jahr, sondern erst ab Frühjahr 2016 erneuert. Das teilte Hans Werner Wischnewski, Leiter des Servicezentrums Sport, im Sportausschuss mit. Die betroffenen Vereine werden heute informiert. Die Ausschreibung sei nicht so rechtzeitig fertig geworden, dass die Arbeiten in der nun beginnenden Fußball-Sommerpause hätten starten können. Nun sollen die Baumaßnahmen nach vorheriger Auftragsvergabe im nächsten Frühjahr starten. „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, sagte Wischnewski.

Daneben standen in der letzten Sitzung des Sport- und Freizeitausschusses vor den Sommerferien die Planungen auf dem Gelände des ehemaligen Kirchenberg-Freibads im Fokus, die Investor Erich Berlet und Architektin Helma Burghardt vorstellten. Auf dem Grundstück sollen ein Fitnesscenter mit Schwimmbad, Außenanlage und Sauna, eine Physiotherapie-Praxis, ein Radio- und Fernsehmuseum, Bowlingbahnen sowie ein Kunstrasen-Sportplatz als Ersatz für den alten Ostfeld-Platz - hier ist ein Baumarkt vorgesehen - entstehen.

Allerdings ist nach einem Lärmgutachten die Nutzung nur unter zeitlichen Auflagen möglich. „Ein Dezibel zu viel bringt uns in Schwierigkeiten“, sagte Berlet, der darauf verwies, dass die frühere Freibad-Nutzung weit lauter gewesen sei. Als Schallschutz-Maßnahmen für den Sportplatz dürfte Fußballtraining dort nur zwischen 14 und 21 Uhr stattfinden, der Spielbetrieb wäre auf eine Partie pro Tag vor 20 Uhr - sonn- und feiertags auch nicht zwischen 13 und 15 Uhr - beschränkt. Nun will man Ideen entwickeln, etwa durch Verlagerung des Spielfelds, den entstehenden Lärm noch um das eine Dezibel zu verringern. „Bei nur einem Spiel am Sonntag müsste man schon überlegen, ob man diese Investition machen soll“, räumte Wischnewski ein. Grundsätzlich wurde das Projekt von den Fraktionen einhellig begrüßt.