Kunstrasen-Hauptplatz auf Emst in Betrieb

Das Hauptfeld der neuen Kunstrasenanlage auf Emst ist fertig und wurde für den Trainings- und Spielbetrieb freigegeben. Auf dem Aufwärmfeld daneben fehlen noch Linierungen und dergleichen.Foto:Alex Talash
Das Hauptfeld der neuen Kunstrasenanlage auf Emst ist fertig und wurde für den Trainings- und Spielbetrieb freigegeben. Auf dem Aufwärmfeld daneben fehlen noch Linierungen und dergleichen.Foto:Alex Talash
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Hagen..  Vier heimische Sportstätten und die Flüchtlingsproblematik bildeten gestern die Schwerpunkte bei der ersten Sitzung des Sport- und Freizeitausschusses der Stadt Hagen im Jahr 2015. Dabei berichtete Hans-Werner Wischnewski, Leiter des Servicezentrums Sport, dass sich die Fertigstellung der neuen Kunstrasenanlage an der Haßleyer Straße witterungsbedingt ebenso etwas verzögert hat wie die Sanierungsarbeiten an der Hohenlimburger Kanuslalomstrecke. Hier wurde aber eine Fristverlängerung erreicht, so dass die bewilligten Fördermittel trotzdem in vollem Umfang fließen.

Dass durch Hochwasser Ende 2014 Schwachstellen aufgedeckt wurden, an denen „nachgebessert werden muss“, so Wischnewski, sei vielleicht gar nicht so schlecht. Feierlich wiedereröffnet werden soll der ausgebaute Wildwasserpark im Rahmen der deutschen Meisterschaften am 26. Juni mit hochrangigen Gästen aus Sport und Politik.

Die neue Kunstrasenanlage auf Emst soll Ende April/Anfang Mai offiziell eingeweiht werden. Der Hauptplatz wurde bereits an diesem Mittwoch für den Trainings- und Spielbetrieb freigegeben, am Aufwärmfeld sind noch Endarbeiten (Verklebungen, Linierungen) zu leisten - wozu das Wetter trockener und wärmer sein muss als zuletzt.

Nach dem neuerlichen Brand in der Sportanlage an der ­Alexander­straße, dem diesmal das Sozialgebäude zum Opfer fiel, will der Stadtsportbund auf die Sportfreunde Westfalia Hagen zugehen und erörtern, welche Hilfe gewährt werden kann. Auch mit dem Betreiber des Kegelzentrums am Märkischen Ring, dem - wie berichtet - die Schließung droht, soll gesprochen werden. „Wir sind am Ball, mal gucken, was wir erreichen können“, so Hans-Werner Wischnewski.

Mit der Frage, ob sich die heimischen Vereine vorstellen können, sich noch stärker an der Integration von Flüchtlingskindern zu beteiligen, leitete Sportdezernentin Margarita Kaufmann eine lebhafte Schlussdiskussion ein. Grundsätzlich, so der Tenor, seien die Sportklubs natürlich dazu bereit, dürften aber nicht überfordert werden. Vereine, die sich hier engagieren wollen, werden vom Landessportbund mit jeweils 500 Euro bezuschusst, der Antrag kann über den Online-Auftritt des Stadtsportbundes Hagen gestellt werden. Allerdings möglichst schnell, weil die Frist abläuft.