Krankenkassen achten auf Qualitätssiegel des Deutschen Olympischen Sportbundes und der Bundesärztekammer

„Der gesamte Bereich ist im Kommen! Es gibt immer mehr Vereine, die sich einbringen.“ Verena Pickshaus (Bild) ist zwar erst seit Jahresbeginn beim Stadtsportbund Hagen Fachfrau für „NRW bewegt seine Kinder“, „Bewegt gesund bleiben“ und „Gesund älter werden“, aber von einem unverkennbaren Trend kann die Handballerin schon berichten. Sie ist das Bindeglied zwischen den heimischen Vereinen und jenen Organisationen, bei denen die Angebote der Klubs zertifiziert werden können.

Das Qualitätssiegel „Sport Pro Gesundheit“, wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund und der Bundesärztekammer entwickelt. Es wird von einer zentralen Prüfstelle vergeben, wenn Kriterien wie entsprechende Ausbildung der Übungsleiter für die angebotenen Schwerpunkte (Herz-Kreislauf, Muskel- und Skelettsystem etc.), geeignete Räumlichkeiten und Materialien erfüllt sind. Sport Pro Gesundheit-Angebote können bis zur 100 Prozent von den Krankenkassen bezuschusst werden.

Informationen über die Angebote der heimischen Vereine gibt es in einer Broschüre mit dem Titel „Bewegt GESUND bleiben in NRW“ (Bild), die beim Stadtsportbund Hagen (Freiheitsstraße 3 in Hohenlimburg) erhältlich ist. Grundsätzlich wird zwischen Präventionssport (Vorbeugung) und Rehabilitationssport (Wiederherstellung) unterschieden. Die einzelnen Angebote sind vielfältig und reichen von Aquafitness über Herzsport bis zu Krebsnachsorgeaktivitäten. In der heute beginnenden Serie informieren wir über den großen Bereich „Gesundheitssport“.