Kein lauer Sommerkick zum Abschluss

Wetter..  Es hätte der perfekte Saison-Höhepunkt werden können: Am letzten Spieltag empfang Spitzenreiter FC Wetter den Tabellenzweiten SpVg Hagen 1911. Allerdings war die Meisterschaft schon vorher entschieden, so dass einige einen lauen Sommerkick befürchteten – sie wurden aber eines besseren belehrt. Vor rund 250 Zuschauern setzte sich der FC Wetter in einem Spiel mit vielen Torchancen mit 3:1 (1:1) durch.

Schon in der vierten Minute gingen die Hausherren in Führung, Burak Aygün traf zum 1:0. Anschließend gab es gute Chancen auf beiden Seiten, eine davon nutzte der Hagener Guiseppe Restieri – in der Bewertung der Szene waren sich die beiden Trainer allerdings nicht einig: Laut Esbe war es eine klare Abseitssituation, laut Knoche funktionierte die Abseitsfalle des FC nicht. Der Schiedsrichter wertete den Treffer als Ausgleich zum 1:1 (15.).

In der zweiten Halbzeit hatten die Wetteraner mehr Ballbesitz, die Elfer versuchten häufiger zu kontern. Doch der FC Wetter ging in Führung; zunächst traf Franklin Enow zum 2:1 (50.), dann spielte Aygün einen Freistoß flach auf Marco Eckhoff, der die Vorlage zum 3:1-Endstand verwandelte (57.).

Während für den FC Wetter die Saison mit der anschließenden Aufstiegsfeier beendet wurde, geht es für die SpVg Hagen 1911 schon am Donnerstag weiter: In der Relegation um den Landesliga-Aufstieg geht es gegen den SC Münster. Der genaue Ort und die genaue Zeit hat Benjamin Knoche allerdings noch nicht erfahren: „Angeblich soll es um 18 Uhr im Raum Kamen stattfinden. Das wäre natürlich nicht optimal, da 80 Prozent meiner Spieler berufstätig sind.“ Im Laufe des heutigen Montags soll es aber zumindest Klarheit über Ort und Zeit geben.

FC Wetter: Reglinski; Wanderer, Kauermann (60. Kukereit), Gottesbüren, Eckhoff, Leppert, Enow, Buchholz, Ferrinho da Silva, Aygün (66. Dogan), Amoroso (62. Duran).

Hagen 1911: Klose; Bucurenciu, Özüsaglam, Louis Vormann, Hajra, Weiß (66. Bornscheuer), Nica, Antwi-Adjej (46. Kirgöz), Restieri, Alan (74. Marzinkowski), Choinowski.