Katsigiannis kann beim Comeback Pleite nicht verhindern

Alexandros Katsigiannis konnte bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause die Niederlage in Bielefeld nicht verhindern.
Alexandros Katsigiannis konnte bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause die Niederlage in Bielefeld nicht verhindern.
Foto: WP Michael Kleinrensing

Bielefeld/Hagen..  Da hatte sich Handball-Oberligist VfL Eintracht Hagen II für das Spiel bei der TSG A-H Bielefeld so viel vorgenommen. Schließlich wollten sich die Schützlinge von Trainer Rainer Hantusch den verlorenen Punkt aus dem Hinspiel wiederholen. Doch daraus wurde nichts. Der gastgebende Tabellendritte gewann mit 29:23 (14:11) und brachte somit den Eintrachtlern die erste Niederlage im Jahr 2015 bei.

„Nach 15 Minuten stand es 13:3 für Altenhagen“, berichte Hagens Trainer Rainer Hantusch über den desolaten Start seiner Mannschaft in Ostwestfalen. Doch im Verlauf der Begegnung kamen die Eintrachtler, bei denen Alexandros Katsigiannis erstmals nach langer Verletzungspause wieder mit dabei war, immer besser ins Spiel und erreichten nach der Pause mit 14:14 und 17:17 zwei ausgeglichene Spielstände, die aber wegen vieler technischer Fehler und häufiger Unterzahl nicht von langer Dauer waren.

Etwas Hoffnung gab es noch beim Spielstand von 26:22 (55. Minute), doch die Gastgeber ließen nichts mehr anbrennen. Rainer Hantusch hatte das Spiel schnell abgehakt. „Der katastrophale Start war entscheidend“, so Hagens Übungsleiter, der auf weitere Kritik in Richtung seiner Mannschaft verzichtete.

Samstag Pokalspiel in Emst

Am kommenden Samstag sind die Eintrachtler um 17.30 Uhr beim Bezirksligisten DJK GW Emst zu Gast. Im „Emster Dom“ findet das Pokal-Halbfinale in der Qualifikationsrunde zur HV-Runde statt. Das nächste Meisterschaftsspiel ist am Freitag, 20. Februar, 20 Uhr, in der Sporthalle Mittelstadt das Derby gegen Spitzenreiter TuS Volmetal.

VfL Eintracht Hagen II: Michel (1.-40.), Conzen (41.-60.); Wilhelm (1), Schmitz (1), Berblinger (5/2), Lütgenau (1), Katsigiannis (2), Maystrenko (1), Zulauf (2), Osebold (2), Cromm (1), Hinkelmann (7).