Kai Spenner bleibt auf WM-Kurs

Duisburg..  „Das Abschneiden hier in Duisburg war schon das Maximum, damit muss man zufrieden sein“, zog Thomas Konietzko, Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes, eine durchaus positive Bilanz am Ende des Weltcups der Rennkanuten in Duisburg. Eine Bilanz, die auch auf den Herdecker Kai Spenner zutrifft. Denn er ist weiterhin dabei im Kampf um eine WM-Teilnahme.

Auf der Duisburger Wedau war Kai Spenner mit Martin Schubert (Friedrichshafen), Kostja Stroinski (Berlin) und Lukas Reuschenbach (Oberhausen) im 1.000-Meter-Viererkajak an den Start gegangen – ebenso wie die verbandsinterne Konkurrenz. Mit Spannung wurde das Duell der beiden deutschen Vierer erwartet.

Im Finale direkt nebeneinander liegend ging es für beide Boote darum, sich möglichst durchzusetzen, weit nach vorne zu fahren und eine Empfehlung in Richtung Bundestrainer abzugeben. Lange auf Medaillenkurs fahrend, lag das Boot mit Kai Spenner im Ziel als Vierte die Winzigkeit von 15 Hundertsteln vom Bronzeplatz entfernt, während der andere Vierer als Achter einkam. „Dafür, dass beide Mannschaften erst seit einer Woche bestehen, waren dies super Leistungen“, bemerkte Herren-Bundestrainer Arndt Hanisch. Auch Kai Spenner zeigte sich durchaus zufrieden mit dem Ergebnis. „Das Boot läuft schon sehr gut. Abzuwarten bleibt nun aber die Entscheidung der Bundestrainer, wie es weiter geht. Aber wir dürften uns alle in eine gute Ausgangsposition gebracht haben, weiter im Verfahren um eine WM-Teilnahme zu sein“, so Spenner.

Die Bundestrainer haben zwischenzeitlich nach dem Ende des Weltcups beraten und auch ihre Entscheidung in „Sachen“ Herrenvierer getroffen. Beide Boote werden schon am kommenden Wochenende beim Weltcup in Kopenhagen in unveränderter Besetzung erneut zum Einsatz kommen.