Kader der TSG Schwerathletik Herdecke bleibt zusammen

Nils Holk (rotes Trikot) will sich auch in der kommenden Saison mit der TSG Schwerathletik in die Spitzengruppe kämpfen. Vom Aufstieg wird aber nur vorsichtig geträumt.
Nils Holk (rotes Trikot) will sich auch in der kommenden Saison mit der TSG Schwerathletik in die Spitzengruppe kämpfen. Vom Aufstieg wird aber nur vorsichtig geträumt.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die starken Jungs stecken in der Vorbereitung auf die neue Oberliga-Saison. Es gibt nur einen Neuzugang.

Herdecke..  Noch dauert es etwas, bis die schweren Jungs aus Herdecke wieder auf der Matte stehen. Doch schon jetzt laufen die Vorbereitungen bei der TSG Schwerathletik auf Hochtouren. Schließlich erkämpften sich die Oberliga-Ringer in der vergangenen Saison einen starken zweiten Platz. „Wir wollen wieder in die Spitzengruppen“, formuliert der Vorsitzende Frank Meyer deswegen selbstbewusst die Zielsetzung.

Fest steht: Die Mannschaft und die Trainer Philipp Kappler und Holger Nowakowski bleiben zusammen. Einziger Neuzugang ist Tibor Pal, der aus Rumänien in die Ruhrstadt zieht. „Für uns ist immer wichtig, dass wir nicht jemanden aus dem Ausland verpflichten, um ihn hinterher wieder zurückzuschicken“, erklärt Meyer: „Wir wollen, dass er sich hier integriert und wohlfühlt.“ Bei Hatos Szabolcs ist dies bereits gelungen. Der Ringer aus Rumänien hat eine Arbeit in Herdecker gefunden. Seine Frau zieht auch bald in die Ruhrstadt, die für Szabolcs eine zweite Heimat geworden ist.

Gemeinsam mit den anderen TSG-Ringern will er nun wieder eine starke Platzierung in der Oberliga erreichen. Aufsteigen kann aber nur der Meister. „Natürlich denkt man mal dran. Wer will nicht in die 2. Bundesliga?“, fragt Meyer.

Doch vorher müssen die Kämpfer erstmal wieder ihre Fitness verbessern. Die Vorbereitung läuft bereits. „Wir trainieren viermal die Woche“, erklärt Meyer: „Das Problem sind die Sommerferien, ein paar Mannschaftsmitglieder fahren noch in den Urlaub.“ Diese hätten momentan einen individuellen Trainingsplan, „anders geht es nicht.“

Der Akku ist wieder aufgeladen

Ende August beginnt die neue Oberliga-Saison. Noch ist also Zeit, trotzdem werden schon jetzt wertvolle Grundlagen gelegt. „Unsere Ringer haben nach dem letzten Kampf bis zu drei Monate Pause gemacht. Das ist wichtig, denn die Leute sind irgendwann ausgebrannt“, so der Vorsitzende. Der Akku ist also wieder aufgeladen, doch die Fitness hat in der trainingsfreien Zeit natürlich gelitten. Deswegen folgen für die TSG-Ringer jetzt noch einige schweißtreibende Wochen, ehe die Wettkämpfe wieder beginnen. Vielleicht kommen zur neuen Saison dann auch mehr Zuschauer in das Ringer-Zentrum.