Junge Hasperinnen fechten sich nach ganz vorne

Olga Pro, Katharina Heinig, Maximilian Minaew, Trainer Jannis Selbach (Trainer) und Fiona Köhler(von links) vertraten den Hasper Fecht-Club in Paderborn sehr gut.
Olga Pro, Katharina Heinig, Maximilian Minaew, Trainer Jannis Selbach (Trainer) und Fiona Köhler(von links) vertraten den Hasper Fecht-Club in Paderborn sehr gut.
Foto: WP

Hagen..  Während sich die Florettfechter des Hasper Fecht Club mit einer Turnierteilnahme in Paderborn in die Sommerpause verabschiedeten, wurde der TSV Hagen 1860 durch zwei Degenfechter bei den deutschen B-Jugendmeisterschaften in Waldkirch vertreten.

In Paderborn trafen die Hasper nicht nur auf Gegner aus Westfalen, sondern auch aus anderen Landesverbänden. Angesichts der starken Konkurrenz war der fünfte Platz, den Maximilian Minaew in der Herrenflorett-Finalrunde hinter Kontrahenten aus Solingen, Hamburg, Bremen und Burgsteinfurt erfocht, ein schöner Erfolg.

Noch besser für Haspe lief es im Damenflorett. In der Altersklasse der Schülerinnen durfte sich Katharina Heinig am Ende über den Turniersieg freuen. Bei den Junioren überzeugten Fiona Köhler und die ebenfalls für den Hasper FC startende Spanierin Olga Pro. Beide gewannen ihre Gefechte in der Direktausscheidung und trafen erst im Finalgefecht aufeinander. Dort konnte Olga Pro den Turniersieg gegen ihre Vereinskameradin perfekt machen.

Mit diesen hervorragenden Ergebnissen war natürlich auch der begleitende Trainer Jannis Selbach sehr zufrieden. Sein nächstes Ziel ist es jetzt, mit Olga Pro die Qualifikation für das Damenweltcup-Turnier im Herbst in Bochum zu schaffen. Dieses internationale Kräftemessen findet am 31. Oktober statt.

Mit vier Sportlern war der TSV Hagen 1860 zu den deutschen Meisterschaften der B-Jugend-Degenfechter in Waldkirch gereist. Simon Kerper und Maurice Rüger hatten sich im Vorfeld das Startrecht an den nationalen Titelkämpfen erfochten. In der Einzelkonkurrenz waren insgesamt 65 Teilnehmer am Start. Vereinstrainer Peter von der Wiesche betreute die beiden TSVer vor Ort. Vierte Sechzigerin im Bunde war Annastasia Herrmann. Die Sportwartin der TSV-Fechtabteilung wurde beim nationalen Championat als Kampfrichterin eingesetzt.

Der erfahrenere Simon Kerper gewann in der Vorrunde vier von fünf Gefechten und konnte sich so sicher für die zweite Runde qualifizieren. Mit drei von fünf gewonnenen Gefechten in diesem Abschnitt war der Weg in die Direktausscheidung frei. Dort gewann Simon sein erstes Gefecht mit 10:9 Treffern, bevor er sich Philipp Martinez vom TV Augsburg mit 7:10 geschlagen geben musste. Mit dem nächsten verlorenen Gefecht gegen Max Brinkhoff vom TV Paderborn (4:10) war für Simon Kerper die Meisterschaft auf einem respektablen 19. Platz beendet.

Maurice Rüger bestritt in Waldkirch seine erste deutsche Meisterschaft. Nach überstandener Vorrunde belegte er am Ende Rang 40. Im Mannschaftswettkampf kam Simon Kerper mit Westfalen I auf den elften Platz, Maurice Rüger landete mit Westfalen II auf Rang 14.