In Münster soll BG „dahin gehen, wo es weh tut“

Marcus Ligons und Co. müssen in Münster vro allem unter dem Korb gegenhalten.
Marcus Ligons und Co. müssen in Münster vro allem unter dem Korb gegenhalten.
Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen..  Letzte Woche war mit den Elephants Grevenbroich das heißeste Team der Liga zu Gast, nun geht es gegen den Tabellenführer: Am 18. Spieltag der 1. Basketball-Regionalliga tritt die BG Hagen am heutigen Samstag um 19 Uhr beim UBC Münster an.

„Das wird eine Herausforderung. Münster ist das einzige Team, das uns klar schlagen konnte“, erinnert sich BG-Trainer Kosta Filippou an die 65:87-Hinspielpleite im Oktober. Seitdem sind die Universitätsstädter nicht schlechter geworden - im Gegenteil. „Das ist eine unheimlich gute Truppe. Sie sind vielleicht nicht so gut besetzt wie Köln oder Schalke, aber dank ihrer Homogenität stehen sie zurecht an der Tabellenspitze“, schätzt Filippou den Gegner hoch ein. Angeführt wird das Team mit den wenigsten Gegenpunkten von Dallis Johnson (14,7 Punkte pro Spiel im Schnitt), Konrad Tota (14,2), Jan König (13,7) und Andrej König (10,8).

Nach der 97:103-Niederlage gegen Grevenbroich lag der Fokus im BG-Training besonders auf der Kommunikation und der Intensität. „Wir haben einfach nicht mutig und hart genug verteidigt. Man darf nicht in der Angst Defense spielen, dass der Gegner vielleicht an einem vorbei zieht. Das hat sich zuletzt bei uns eingeschlichen“, erläutert Filippou, der heute lediglich auf Center Alex Kortenbreer verzichten muss. Nun gelte es, in der lauten Universitätssporthalle gerade von Beginn an aggressiv zu spielen und „dahin zu gehen, wo es weh tut“ (Filippou). Vor allem unter den Körben. Dass die BG dort öfter mal Schwierigkeiten bekommt, weiß auch Münsters Trainer Philipp Kappenstein: „Wichtig ist, dass wir am Brett defensiv wie offensiv präsent sind. Denn dort ist Hagen anfällig.“