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Taekwondo

In Athen als Nummer eins geführt

14.06.2012 | 18:40 Uhr
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Herdecke/Athen. Der internationale Terminkalender hat es in sich in diesem Jahr für Taekwondo-Talent Anna-Lena Frömming. Nach Ägypten und England folgt nun Griechenland als drittes Ziel für die 17-Jährige vom TuS Ende: Die amtierende Jugend-Europameisterin - diesen Titel holte die Herdeckerin im letzten Herbst auf Zypern - tritt bei den U21-Junioren-Europameisterschaften in Athen an. Seit Dienstag ist sie mit dem deutschen Nationalteam unter der Leitung des DTU-Sportreferenten Timo Weiß in der griechischen Hauptstadt, am Samstag hat sie ihren Wettkampf in der Klasse bis 57 Kilogramm (Federgewicht).

Das „Warm-up“ für Athen absolvierte Anna-Lena Frömming mühelos, bei der Ruhrolympiade in Duisburg war sie die überragende Kämpferin. Selbstverständlich holte sie den ersten Platz bei der Jugend A in der Gewichtsklasse bis 59 Kilogramm für den Ennepe-Ruhr-Kreis, vor allem aber gewann sie gemeinsam mit Speerwerfer Patrick Held (Wanne) den mit insgesamt 5000 Euro dotierten und vom „Verein pro Ruhrgebiet“ gestifteten Jugendförderpreis. Erstmals erhielt mit ihr eine Taekwondo-Kämpferin und eine Athletin des Ennepe-Ruhr-Kreises diese Auszeichnung, mit der nicht nur die bisherigen Leistungen belohnt werden, sondern auch die künftige Entwicklung unterstützt werden soll, wie der Jury-Vorsitzende Prof. Harro Bode - Segel-Olympiasieger von 1976 - betonte. Die Gewinnermüssen laut Satzung „klare sportliche Erfolge in der Vergangenheit”,„sportlich auffällig positive Tendenzen, die durch gezielte finanzielle Unterstützung noch verbessert werden können” sowie „vorbildliche charakterliche Eigenschaften” vorweisen.

In der Favoritenrolle

Auch in Athen gehört die Herdeckerin zu den Favoritinnen, in ihrer Gewichtsklasse führt sie die Setzliste an und hat in der ersten Runde ein Freilos. Danach muss sie sich mit der Italienerin Jessica Salsedo oder Magdalena Leporowska aus Polen auseinandersetzen. Bei der Jugend-Weltmeisterschaft im ägyptischen Sharm El-Sheikh hatte Frömming, die die Olympischen Spielen 2016 in Brasilien als Fernziel angibt, Bronze gewonnen. Bei ihrem ersten internationalen Europameisterschafts-Auftritt bei den Frauen in Manchester war sie dagegen in der zweiten Runde ausgeschieden. Die Serbin Dragana Gladovic, die sie damals in Runde eins mit 8:1 bezwungen hatte, ist übrigens in Athen an Nummer zwei gesetzt.

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