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Handball-Verbandsliga

Im Volmetal seit Samstag Karneval

11.11.2012 | 19:38 Uhr
Im Volmetal seit Samstag Karneval
Vor vollen Zuschauerrängen trat der TuS Volmetal um Marc Rode (am Ball) gegen den HSV Werdohl /Versetal an und baute die Verbandsliga-Tabellenführung durch einen 39:31-Sieg noch aus.Foto: Michael Kleinrensing

Hagen. Im Rheinland begann der Karneval am gestrigen Sonntag. In der Sporthalle an der Volme bereits einen Tag zuvor, als Handball-Verbandsligist TuS Volmetal mit einem 38:31 (17:13) über den Aufsteiger HSV Werdohl/Versetal seinen achten Sieg im achten Spiel feierte. Während die 350 heimischen Fans in der Sporthalle Volmetal bereits weit vor dem Schlusspfiff Dreiviertel der Tribüne zu einem Tollhaus machten, herrschte auf dem letzten Teil Ruhe unter den gut 50 angereisten Zuschauern aus Werdohl.

Dabei hatte der Neuling von der Lenne, der nur beim 1:0 die einzige Führung für sich verbuchen konnte, eine ordentliche Leistung abgeliefert. Doch spätestens beim Spielstand von 14:10 waren auch die letzten Laufwege der Gäste allen Volmetaler Spielern bekannt. Eine Vorentscheidung fiel beim 21:13 in der 35. Minute durch Philipp Brüggemann. Dieser Treffer war das 250. Tor der Hausherren in der laufenden Saison. Nach dem 31:22 (49.) nahmen die Gastgeber das Tempo im Angriff etwas zurück.

Das Spiel hat eindrucksvoll gezeigt, das der souveräne Tabellenführer aus dem Hagener Süden mit seiner kompletten Mannschaft schwer auszurechnen ist. „Wir haben ein sehr stabiles Spielsystem“, sagte TuS-Trainer Stefan Neff.

Thomas Kersebaum erzielte nicht nur sechs Treffer, sondern setzte seinen überragenden Kreisspieler Frederik Kowalski mehrmals glänzend in Szene - einmal sogar mit einem Rückhand-Anspiel. Patrik Arlt und auch Philipp Brüggemann zeigten in dieser Partie endlich einmal wieder ihre Torgefährlichkeit. Nicht zu vergessen die neun Treffer von Dennis Domaschk von der rechten Außenbahn.

Volmetals Trainer Neff verteilte viel Lob. „Das war ein verdienter Sieg durch eine gute Angriffsleistung.“ Von der Bezeichung „Aufstiegsfavorit“ wollte Übungsleiter Neff aber nichts wissen. Er verwies auf den SV Westerholt, der sich selbst dazu ernannt habe. Zu diesem Zeitpunkt war Stefan Neff die 30:37-Heimniederlage der Westerholter im Kreisderby gegen den PSV Recklinghausen noch nicht bekannt. In der Tabelle beträgt der Vorsprung der Volmetaler vor Riemke jetzt fünf Punkte, vor Westerholt, allerdings mit einem Spiel im Rückstand, sind es sechs.

TuS Volmetal: Quick; Althoff (1) Arlt (6/1), Dominik Domaschk (2), Dennis Domaschk (9), Brüggemann (4), Kowalski (8), Kersebaum (6), Prüfer, Schwarze, Schneider (1), Rode (1).

Peter Pickel


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