Im neuen Wittener „Asyl“ hat Blau-Gold keine Siegchance

Hagen..  Eine Niederlage für NRW-Ligist SG Blau-Gold/Germania Hagen im neuen Wittener „Asyl“ und zwei Siege sowie einen Aufstieg für den ESV Hagen gab es am ersten Februar-Wochenende bei den Sportkeglern

NRW-Liga: SG Blau-Gold/Germania Hagen - TPSK Sportkegeln Köln 4596:4813 (0:3/33:48). Nach den Turbulenzen um das Hagener Kegelzentrum, in dem die Drittliga-Mannschaft nicht mehr spielen kann, darf man vom Schlusslicht keine Leistungen mehr erwarten, mit denen der Abstieg noch verhindert werden kann. Zumal sich die Volmestädter an die Bahnen in Witten-Annen, auf denen die Saison beendet wird, erst gewöhnen müssen.

Drei ansprechende Ergebnisse waren die Ausbeute beim ersten Hagener Auftritt in Annen. Diese erzielten Marcus Witte (799 Holz), Dieter Pütter als Mannschaftsbester mit 835 Zählern und Daniel Pütter mit ebenfalls guten 826 Holz. Alle drei hatten in Witten schon einmal trainiert. Die übrigen drei Teammitglieder fielen mit ihren Leistungen ab. Volkhard Wenzel ging mit 718 Zählern von den Bahnen, Gereon Meier erzielte nach langer Handverletzung und ohne Training nur 672 Holz und auch Detlef vom Hofe (746) hat schon bessere Kegeltage erwischt.

Oberliga: ESV Hagen - SU Annen II 2792:2769 (2:1/18:18). Das war richtig knapp und spannender, als manchem lieb war. Ein Sieg der Gäste war durchaus im Bereich des Möglichen. Doch die Wittener hatten im Verlauf des Spiels unerwartet große Schwierigkeiten beim Abräumen der Eckkegel. So konnten die ESVer zwei weitere wichtige Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Mannschaftsbester war Frank Blache mit 742 Holz, vor Josef Kleine (705), Ulrich Wellert (674) und Paul Zubereck (671).

Kreisliga: TG Friesen Klafeld Geisweid V - ESV Hagen II 2686:2841 (0:3/14:22). In der Siegerlandhalle machte die ESV-Reserve drei Spieltage vor Schluss den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt. Beide Mannschaften spielten ihr Saisonbestergebnis. Stärkster ESVer war Lothar Ratschinski mit 751 Holz, gefolgt von Hans Bruno Nehrenheim (739), Peter Lückel (693) und Ulrich Wellert (658).