Im illustren Feld schaffen es SSV-Jungs bis ins Achtelfinale

Foto: Alex Talash

Hagen..  Mit ihren Profi-Mannschaften sind sie in der 2. Fußball-Bundesliga vertreten, der U14-Nachwuchs reiste nach Hagen: VfL Bochum, Arminia Bielefeld, Eintracht Braunschweig und Fortuna Düsseldorf gehörten zum illustren Teilnehmerfeld beim „Sport Duwe und ha.ge.we Cup“ des SSV Hagen. Neben Teams aus Hamburg (Niendorf) oder Hessen (KSV Kassel) machten sich auch die Talente vom Chemnitzer SC in die Volmestadt auf, nahmen dafür mehr als 800 Fahrt-Kilometer in Kauf. Und mit Vitesse Arnheim war sogar ein niederländisches Juniorenteam vertreten. Kurzum: Alex Berges, Trainer der C-Jugend vom SSV Hagen und Organisator des Großfeldturniers, hatte klangvolle Namen nach Hagen gelockt. „Das Wetter ist einfach klasse und das Turnier wird sehr gut angenommen“, freute er sich. Inklusive Spielern und Betreuern fanden mehr als 600 Besucher den Weg zum Höing.

Ein besonderer Tag war es für SSV-Spieler Oguzhan Ayhan, der junge Innenverteidiger trug zum vorerst letzten Mal das Trikot mit dem Adler auf der Brust. In Zukunft spielt er für den VfL Bochum. „Ich bin schon etwas traurig, ich verlasse hier einige meiner Freunde. Umso mehr strenge ich mir hier an, wir wollen ganz weit kommen“, sagte der Hagener selbstbewusst.

Immerhin schafften die SSVer den Sprung ins Achtelfinale, dort war allerdings gegen Arminia Bielefeld Schluss (0:2). In der Vorrunde blieben die Hagener gegen Arminia Hannover (0:1) und Arnheim (0:2) noch ohne Tor, dafür schlugen sie Chemnitz mit 3:1 – Torschützen waren Ayhan, Joelle Tomczak und Jascha Helbig – und holten gegen den Bonner SC ein 1:1 (Tor durch Tomczak). „Wir haben uns sehr ordentlich verkauft“, lobte Berges das Auftreten seiner Mannschaft. Im Finale standen sich am Abend Fortuna Düsseldorf und der Wuppertaler SV gegenüber, die Fortunen setzen sich dabei im Elfmeterschießen mit 4:3 durch. Zur Freude von Betreuer Jari Richardson. „Es hat wirklich gepasst. Das Wetter hat mitgespielt, das Turnier war sehr gut organisiert und den Jungs hat es Spaß gemacht.“

Den dritten Platz holte Preußen Münster durch ein 4:3 gegen Arminia Bielefeld. Und Preuße Nico Lübke war nicht nur über das sportliche Kräftemessen angetan: „Sogar das Essen ist sehr lecker.“ Zum Mittag gab es für ihn und die anderen Jungkicker Spaghetti Bolognese.

Auch wenn die SSV-Jungs nach dem Achtelfinale zum Zuschauen gezwungen waren, durften sich immerhin die beiden Hagener Schlussmänner Daniel Khokhlunov (SSV) und Patrick Meier (Wuppertal) über die Auszeichnungen zu den besten Torhütern des Turniers freuen. Ausgezeichnet als stärkste Feldspieler wurden ein Verteidiger vom Niendorfer TSV aus Hamburg und ein Stürmer aus Bielefeld.