HSG will mit konditionellen Vorteilen auf das Tempo drücken

Handball, Landesliga: HSG Hohenlimburg - HSG Schwerte/Westhofen
Handball, Landesliga: HSG Hohenlimburg - HSG Schwerte/Westhofen
Foto: WP

Hohenlimburg..  Nach der zweiwöchigen Handball-Osterpause gibt es für die Handballfans der HSG Hohenlimburg zumindest ein „Sparprogramm“ mit Heimspielen der zweiten und ersten Mannschaft.

Für die „Vierte“ ist die Saison ja beendet, die Drittgarnitur hat wegen der reduzierten Staffelstärke spielfrei. Und die Frauenteams sind erst am nächsten Wochenende wieder im Einsatz, fiebert die „Zweite“ schon dem ersten Finalspiel um den Bezirksliga-Aufstieg gegen Menden-Lendringsen III entgegen.

Heute aber ist nur „Männertag“, empfängt die HSG-Zweite um 17.15 Uhr mit dem HV Sundern einen Kreisliga-Tabellennachbarn, gegen den man sich für die 23:27-Hinspielschlappe revanchieren und gleichzeitig den wohl letzten Schritt zum Klassenverbleib machen will.

Um 19 Uhr kommt es Landesliga-Derby der HSG-Ersten gegen den VfL Eintracht Hagen III. Nur auf dem Papier ein ungleiches Duell zwischen dem bislang ausschließlich von Spitzenreiter Halingen (spielt daheim gegen Schwelm) bezwungenen Tabellenzweiten und dem noch nicht aller Abstiegssorgen ledigen Viertletzten. Seitdem die Hagener nämlich, wie ja jedes Jahr in der Rückserie, ihren Kader durch in höheren Klassen erfahrene Akteure verstärkt haben, gehören sie leistungsmäßig eher in die Spitzengruppe, wie ihre Bilanz von 11:5-Punkten (darunter ein Sieg in Schwitten) unterstreicht. „Das wird ein ganz schweres Stück Arbeit. Ich gehe davon aus, dass der VfL gerade gegen uns alles aufbietet, was möglich ist“, rechnet HSG-Trainer Sascha Simec angesichts der kurzen Anreise und der besonderen Motivation im Eintracht-Lager, dem „abtrünnigen“ Jugendkoordinator die minimale Titelchance endgültig zu verderben, mit dem Einsatz von Routiniers wie Cengiz, Kowalski sowie den lange verletzten Gurol und Wolf.

Trotzdem sind die Hohenlimburger natürlich darauf fixiert, den 27:23-Hinspielerfolg zu wiederholen und somit den Druck auf Halingen aufrecht zu erhalten. Die Osterpause nutzten die Hohenlimburger, um ihre Blessuren auszukurieren. Und wenn der genesene Patrick Arlt und Roman Tolksdorf beschwerdefrei aus ihren Urlauben zurückkehren, kann Simec erstmals seit langem wieder seine Bestbesetzung aufbieten.

Sein taktische Vorgabe ist klar: „Wir müssten konditionelle Vorteile haben und werden deshalb tüchtig aufs Tempo drücken.“