Heimsieg macht Mad Monkeys stolz

Zum ersten Mal gewannen die Mad Monkeys (in Blau-Gelb) das Heimturnier um den Hagener Jugger-Cup - und das ohne Satzverlust.
Zum ersten Mal gewannen die Mad Monkeys (in Blau-Gelb) das Heimturnier um den Hagener Jugger-Cup - und das ohne Satzverlust.
Foto: WP

Hagen..  „Wir sind unglaublich glücklich und stolz. Das war heute ein harter Kampf, aber dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir uns durchgesetzt.“ Kurt Knifka, Kapitän der Mad Monkeys, freute sich über einen historischen Erfolg. Bei der vierten Auflage des Hagener Jugger-Cups sicherten sich die Mad Monkeys, Erstvertretung des ausrichtenden 1. Jugger-Club Hagen, erstmals den Turniersieg.

15 Mannschaften aus ganz Deutschland hatten sich am Höing eingefunden, um in der Mixtur aus Ritterspiel und Rugby mit Pompfen, Ketten und Stäben ihre Kräfte zu messen. Die Gastgeber schickten zwei Teams an den Start. Neben den Mad Monkeys trat auch die Nachwuchsformation Pig Pile an.

Bei der Gruppenauslosung hatten die Mad Monkeys Glück. Die Gegner hießen Flying Juggmen aus Bonn, Juggerhaufen Bochum II und Pig Pile. Während die Monkeys alle Duelle gewannen und sich damit den Gruppensieg sicherten, konnte sich Pig Pile als Dritter nicht für die obere Hälfte qualifizieren.

Auch im Viertelfinale behaupteten sich die Mad Monkeys ganz sicher. Beide Sätze gegen Cervisia Ultima aus Duisburg wurden mit 5:0 gewonnen. Mit dem gleichen Ergebnis setzte sich Pig Pile in seinem ersten Platzierungsspiel gegen Forrest Jugg Freudenberg durch.

Dass es im Halbfinale gegen die Hannover Living Undeads schwerer werden würde, darüber waren sich die Mad Monkeys im klaren, hatte man sich doch in der Vergangenheit meist enge Duelle geliefert. So war es auch diesmal am Höing, wo die Hagener das bessere Ende für sich behielten. Damit war das Finale erreicht, das im Modus „best of three“ ausgetragen wurde.

Gegen die Pompfritz aus Wuppertal, die den zweiten Hagener Jugger-Cup gewonnen hatten, drehten die Monkeys im ersten Satz einen Rückstand in einen 5:4-Sieg um. Auch der zweite Durchgang war umkämpft, diesmal setzten sich die Gastgeber mit 5:3 durch und gewannen damit erstmals das Heimturnier. Es war der dritte Erfolg beim vierten Saisonauftritt. „Das ist ein unglaublicher Erfolg“, jubelte Kurt Kniffka, „Man merkt, dass sich das Training und die taktische Ausbildung bezahlt machen.“