Hasperbach im Pokal gegen Verbandsligist

Hagen..  Es ist nicht gerade die glücklichste Termin-Politik, die der Westdeutsche Volleyball-Verband im Bezirkspokal an den Tag legt. So erfuhr Damen-Landesligist TV Hasperbach erst vor einer guten Woche, dass am Samstag bereits gespielt wird. Folge sind zahlreiche Ausfälle im Lungwitz-Team. Der Herren-Vertreter Halden-Herbeck spielt dagegen erst in der nächsten Woche.

Der TVH tritt am Samstag in eigener Halle (15 Uhr, Gesamtschule Haspe) in der Qualifikation zur ersten Hauptrunde des Bezirkspokals an. In der ersten Partie bekommen es die Gastgeberinnen mit dem klassenhöheren Verbandsligisten Iserlohn Panthers zu tun, der in seiner Liga allerdings das Tabellenende ziert. Ohne die beiden Libera Jennifer Eicher und Michaela Sommer wird dabei vor allem die Annahme im Mittelpunkt stehen. „Ohne Wechselmöglichkeit im Hinterfeld müssen dann auch die Mittelblockerinnen wieder im ersten Pass ran“, so Kapitän Katrin Hummert, zumal mit Kerstin Grimm eine weitere Annahmespielerin fehlt. Dennoch rechnet sich der TVH in eigener Halle Chancen aus.

Sollte die Mannschaft von Trainer Uwe Lungwitz tatsächlich gewinnen, stünde das Match gegen den Ligakonkurrenten Soester TV im Anschluss an. „Die kennen wir gut aus der Saison, da ist alles offen“, so Hummert. Und auch über den Samstag hinaus ist Hasperbach schon gut informiert: Einen Erfolg beim samstäglichen Quali-Turnier vorausgesetzt, träfe man am kommenden Sonntag – wieder in eigener Halle – auf den Regionalligisten vom VfL Telstar Bochum. „Das wäre ein echter Leckerbissen“, will der zuletzt so erfolgreiche Landesligist unbedingt in die nächste Runde.

In einem vorgezogenen Spiel der Damen-Bezirksliga unterlag Concordia Hagen dem Tabellenführer Eichen-Kreuztal glatt mit 0:3 (12:25, 22:25, 20:25) und stieß dabei doch in einigen Bereichen an ihre Grenzen. Bei elf Siegen in elf Partien sollte der Aufstieg in der Tat nur noch eine Frage der Zeit sein. Dennoch gab es bei dem Team von Trainer Freddy Beyrich gute Ansätze zu sehen: Vor allem die Annahme kam sehr präzise, auch Evelin Tokarski konnte sich über die Außenposition immer wieder gut durchsetzten.