Haspe, Hohenlimburg und Wetter Staffelrivalen

Durch einen 3:0-Sieg in Hemer machten die Bezirksliga-Kicker des FC Wetter am Pfingstmontag den Aufstieg in die Landesliga perfekt. Demnächst geht’s auf die Nachbarschaftsplätze in Menden und Dröschede. Wetter wurde wie Haspe und Hohenlimburg 10 in die Sauerlandstaffel eingruppiert.Foto:Valentin Dornis
Durch einen 3:0-Sieg in Hemer machten die Bezirksliga-Kicker des FC Wetter am Pfingstmontag den Aufstieg in die Landesliga perfekt. Demnächst geht’s auf die Nachbarschaftsplätze in Menden und Dröschede. Wetter wurde wie Haspe und Hohenlimburg 10 in die Sauerlandstaffel eingruppiert.Foto:Valentin Dornis
Foto: Valentin Dornis

Hagen/Wetter..  Damit war nicht unbedingt zu rechnen: Der heimische Landesliga-Fußball spielt sich in der Saison 2015/16, die am Sonntag, 16. August, beginnt, komplett in der Sauerland-Staffel ab. Dass der SV Hohenlimburg 10 hier weiterhin kickt, ist keine Überraschung. Der Umzug des Hasper SV aus der Industriegruppe 3 in die Staffel 2 dagegen schon. Genauso wie die Eingruppierung des Bezirksliga-Meisters und Landesliga-Aufsteigers FC Wetter in die neue „Bundesliga“ des heimischen Fußballs - die allerdings nur siebtklassig ist.

„Ich bin überrascht und nicht gerade erfreut.“ Fatih Esbe, Co-Trainer des FC Wetter, macht kein Hehl daraus, dass sich die Harkortstädter lieber in der Staffel 3 wieder gefunden hätten. „Bis nach Bad Berleburg sind es 130 Kilometer - und das ist nicht die einzige weite Fahrt“, so seine Begründung. Und was die Leistungsstärke angeht, sei die Sauerlandgruppe keineswegs zu unterschätzen: „Das hat Hohenlimburg ja gerade schmerzlich erfahren“, so Esbe. Anstatt auf dem Vizemeisterplatz einzulaufen, der in die Westfalenliga führte, mussten sich die Zehner am Ende mit dem vierten Rang begnügen.

Auch Harald Kröner, 1. Vorsitzender des Hasper SV, bescheinigt der „Sauerlandliga“, aufgeholt zu haben. „Es mag sein, dass sie insgesamt noch einen Tick leichter ist als die Industriegruppe, in der jeder jeden schlagen kann“, sieht der HSV-Chef, wenn überhaupt, ein etwas größes Leistungsgefälle innerhalb der Staffel 2. „Aber so richtig kennt man die Vereine ja auch gar nicht mehr.“ Mit Hohenlimburg 10 und Wetter in einer Liga zu spielen, sei auf jeden Fall ein positiver Aspekt.

Landesliga 2:


FC Borussia Dröschede
SV Hohenlimburg 10
FC Lennestadt
SSV Meschede
VfL Bad Berleburg
SC Neheim
Rot-Weiß Hünsborn
RW Erlinghausen
FSV Werdohl
BSV Menden
SV 04 Attendorn
SC Hennen (umgruppiert aus LL 3)
Hasper SV (umgruppiert aus LL 3)
BC Eslohe (Aufsteiger aus BZL 4)
FC Altenhof (Aufsteiger aus BZL 5)
FC Wetter (Aufsteiger aus BZL 6)

Bezirksliga 6:
SV Herbede (Absteiger aus LL 3)
SpVg Hagen 11
SpVg SW Breckerfeld

SC Berchum/Garenfeld

VfL Schwerte
SSV Kalthof
SG Hemer
VfB Westhofen
FSV Gevelsberg
DJK VfK Iserlohn
SV Bommern 05
Geisecker SV
EtuS Schwerte
SV Langschede (umgru. aus BZ 8)
SSV Hagen (Aufsteiger Hagen/EN)
ASSV Letmathe (Aufst. Iserlohn)

Frauen-Fußball

Nach dem Abstieg von Westfalenligist SF Westfalia Hagen und dem Aufstieg des SV Hohenlimburg 10 gibt es in der Frauenfußball-Landesliga erstmals ein Stadtderby zwischen diesen beiden Klubs. In der Bezirksliga treffen Breckerfeld und Aufsteiger Vorhalle aufeinander.

Frauen-Landesliga 2
SV Freudenberg (Abst. Westfalenliga)
Westfalia Hagen (Abs. Westfalenliga)
FC Borussia Dröschede
TuS Jugendbund Niederaden
SV Höntrop
SG Lütgendortmund
SpVg Holzwickede
SV Waldesrand Linden
SpVg Berghofen II
SC Drolshagen
SF Siegen II
FC BW Voerde
SV Hohenlimburg (Aufsteiger BZL 3)
DJK Eint. Dorstfeld (Aufsteiger BZL 4)
DJK Falkenhorst (Aufsteiger BZL 5)

Frauen-Bezirksliga 3
TSV Ihmert (Absteiger LL 2)
SuS Reiste
FC Iserlohn
SpVg Bürbach
LTV Lüdenscheid
TuS Sundern
FC Ebenau
ASSV Letmathe
SV Fortuna Freudenberg II
RW Ostentrop/Schönholthausen
SpVg SW Breckerfeld
FC Remblinghausen (Aufsteiger HSK)
SV Schameder (Aufsteiger Siegen)
SG Vorhalle (Aufsteiger Hagen/EN)