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Haspe gelingt nur 2:2-Remis im Abstiegsduell

10.06.2012 | 21:12 Uhr
Haspe gelingt nur 2:2-Remis im Abstiegsduell
Einen am Ende glücklichen Zähler im Abstiegskampf sicherte sich der Hasper SV gegen den direkten Konkurrenten Salchendorf.

Hagen.   Den entscheidenden Schritt Richtung Klassenerhalt hat Fußball-Landesligist Hasper SV verpasst. Mit viel Glück reichte es am Ende zu einem 2:2 (0:1)-Remis gegen den direkten Konkurrenten SV Germania Salchendorf.

Man merkte den Gastgebern an, dass es in diesem Abstiegsduell um viel ging. Die Mannschaft wirkte nervös, produzierte viele Abspielfehler und brachte die wesentlich engagierter auftretenden Gäste immer wieder ins Spiel. Allerdings hatte die Hausherren an diesem Tag die Glücksgöttin Fortuna auf ihrer Seite. So in der 25. Minute, als Torhüter Sascha Heinzer einen Eckball unterlief, Daniel Huber den nachfolgenden Kopfball aber auf der Linie klären konnte.

In der 27. Minute war die Hasper Deckung mit einem einfachen Doppelpass ausgehebelt. René Röthig gewann das Laufduell mit Ozan Akdogan und schoss, sehr zur Freude des zahlreichen Salchendorfer Anhangs, an Heinzer vorbei in die lange Ecke zur Gästeführung ein. Dafür war Heinzer dann vier Minuten später auf dem Posten, als er einen Kopfball an die Latte lenken konnte. Bis zur Halbzeit setzten die Gäste noch zwei Schüsse knapp vorbei, die Pausenführung der Germania war hochverdient.

Unmittelbar nach dem Wechsel verhinderte Heinzer mit einer Glanzparade ein weiteres Tor der Gäste. In der 60. Minute hatte Danilo Labarile die Möglichkeit zum Ausgleich, doch sein Heber ging über das Tor. Im direkten Gegenzug erzielte Röthig sein zweites Tor für die Gäste. „Diese ewigen Stellungsfehler in der Abwehr“, schimpfte HSV-Trainer Werner Benkert.

Aber Haspe kam zurück. In der 67. Minute verwertete Patrick Schoppen, einer der ganz wenigen Lichtblicke im Hasper Team, einen von Abdul Caliskan hereingeschlagenen Freistoß per Kopf zum Ausgleich. Die nach vorne umständlich agierenden Gastgeber brauchten zum Ausgleich ein Eigentor. In der 80. Minute lenkte Sascha Krieger eine Flanke von Hakan Dursun ins eigene Gehäuse. Und der HSV hatte wieder Glück, als Hendryk Berg drei Minuten vor Schluss nur den Pfosten des Hasper Gehäuses traf. „Der Druck war für unsere Spieler zu groß“, begründete Benkert die schwache Leistung seiner Akteure.

Hasper SV: Heinzer; Drevermann (46. Korkut), Dursun, Rüster (67. Ünal), Schoppen, Rexhepi, Yavuz, Caliskan, Akdogan, Labarile (80. Wiggershaus), Huber.

Hermann Jamnig



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