Halden triumphiert nach Nervenschlacht
23.01.2012 | 18:05 Uhr 2012-01-23T18:05:00+0100
Hagen.(VB) Das mit Spannung erwartete Aufstiegs-Derby zwischen dem TuS Halden-Herbeck und Concordia Hagen wurde zu einer wahren Nervenschlacht, an deren Ende erneut Halden triumphierte und damit die Tabellenführung zementierte. Bei den Volleyball-Damen konnte der TV Hasperbach den Abwärtstrend nicht stoppen.
Damen-Landesliga: TV Hasperbach – TV Salchendorf 0:3. Die Verunsicherung bei Hasperbach war in nahezu jeder Aktion zu spüren, auch wenn die Mannschaft in den ersten beiden Sätzen noch gut mithielt. „Doch als wir dann im zweiten Abschnitt die Chance hatten, wenigstens einen kleinen Erfolg zu feiern, ging wieder alles schief“, war Spielführerin Katrin Hummert einmal mehr frustriert.
Damen-Bezirksliga: SG Boelerheide - Concordia Hagen 3:1. Die Gastgeberinnen waren eigentlich jederzeit Herr der Lage, nur im zweiten Satz konnte Concordia durch eine starke Angabenserie von Eve Tokaski mithalten. Danach war die SGB um die überragende Anke Günnemann aber nicht mehr zu stoppen, daneben glänzte auch Libera Jessica Trompeter mit prima Annahmeleistung.
Starke Fichte-Rückkehrer
Herren-Bezirksliga: TuS Halden-Herbeck – Concordia Hagen 3:2. Eigentlich waren die Haldener schon zwei Mal erledigt, lagen im vierten Satz mit 17:21 und im Tie-Break mit 6:10 zurück. Doch dann brach bei den Concorden, die zuvor vor allem im Zusammenspiel zwischen Alex Rack, Justus Ramge und Freddy Beyrich stark auftrumpften, die Annahme weg und Halden kam zurück in die Partie. Entscheidend war am Ende die gute Blockleistung von Felix Grunert und das geschickte Angriffsverhalten von Christian Lünstroth auf Außen.
Fichte Hagen – TV Berchum 3:0. Mit Rückkehrer Bernhard Weiland auf der Diagonalposition und Zuspieler Horst Schwarzelmüller, der erstmals nach zwei Jahren ein ganzes Spiel durchstand, hatte Fichte auch ohne die fehlenden Jürgen Schwarzelmüller und Zibby Jablonka die Partie ständig unter Kontrolle.
TV Hasperbach – TuS Volmetal 3:0. Die Hasperbacher, die in einer Aussprache vor der Rückrunde die negative Stimmung aus dem Team verscheucht hatten, gingen wie verändert ans Netz. Vor allem Tim Tappert und Thorsten Croll überzeugten mit starken Angriffen. Bei Volmetal herrschte dagegen das blanke Entsetzen: „Wir haben in dieser Verfassung wirklich überhaupt nichts in der Liga verloren und jeden Fehler begangen, den man nur begehen kann“, war Volmetals Kapitän Karsten Kost völlig frustriert.
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