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Hagen 11 siegt mit Kampf und Geschlossenheit

11.11.2012 | 19:41 Uhr
Hagen 11 siegt mit Kampf und Geschlossenheit
Jonathan Zunda (links), hier im Kopfballduell, erlöste die Elfer mit seinem Treffer zum 2:0Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.   War es der lang erhoffte Befreiungsschlag? In der Fußball-Landesliga Staffel 3 ist die SpVg Hagen 11 mit dem 2:0 (1:0)-Heimerfolg über den Kirchhörder SC zu ihrem zweiten Saisonsieg gekommen. Mit nun acht Punkten auf der Haben-seite hat das Team von Trainer Gerd Dyballa wieder Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze hergestellt.

Mit dem ersten gefährlichen Angriff fiel auf dem Loheplatz die Führung für die Gastgeber. Niklas Wilke spielte schön auf den in eine Lücke vorstoßenden Gökhan Özdemir, der keine Mühe hatte, den Ball am Gäste-Schlussmann Daniel Splettstößer vorbei ins Tor zu befördern. Durch den frühen Rückstand aufgeschreckt, erspielte sich der Kirchhörder SC in der Folgezeit ein Übergewicht und kam so zu guten Torchancen. Hagen-11-Coach Dyballa reagierte schnell und wechselte den Torschützen Özdemir, der etwas eigensinnig agiert hatte, bereits nach 30 Minuten gegen Jonathan Zunda aus. „Für mich spielen Namen keine Rolle mehr, es zählt nur noch die Leistung auf dem Platz“, erklärte der Übungsleiter diese Maßnahme.

In der 34. Minute hatten die Gäste dann aber ihre bis dahin beste Gelegenheit: Den Kopfball von Kirchhördes Sebastian Stein konnte Hagen-11-Torwart Michael Klose gerade noch mit den Fingerspitzen an die Querlatte lenken. Sechs Minuten später musste Timo Wittenstein für den schon geschlagenen Klose auf der Linie retten, Rocco Tursi hatte zuvor den Ball im eigenen Strafraum vertändelt. Die Emster retteten die knappe Führung ein wenig glücklich in die Pause.

Im zweiten Durchgang präsentierten sich die Hausherren besser. Das Dyballa-Team gewann jetzt die Zweikämpfe und gab keinen Ball verloren. Die Räume wurden sehr eng für die Dortmunder, Hagen 11 dominierte die Partie. Das 2:0 durch Jonathan Zunda in der 64. Minute war die logische Folge. Dieser Treffer war allerdings kurios: Nachdem er bereits völlig frei im Gäste-Strafraum stand, setzte der Stürmer noch einmal zum Dribbling an, bevor er zum Abschluss kam.

Nach der Gelb-Roten Karte für Kirchhördes Kapitän Kai Grafenkämper, der zuerst Zunda gefoult hatte und dann meckerte, war die Begegnung entschieden. „Wir haben heute kämpferisch eine super Leistung und mannschaftliche Geschlossenheit gezeigt“, freute sich Gerd Dyballa. Klubchef Magnus Becker sieht einen positiven Trend: „Wir haben sieben Punkte aus den letzten drei Heimspielen geholt. Wir müssen aber Geduld haben und weiter konzentriert arbeiten.“

Jörg Bauernfeind


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