Gummersbach verabschiedet Strohl zum VfL Eintracht

Marc Strohl, 21-jähriger Rückraumspieler, wechselt vom VfL Gummersbach zu Handball-Zweitliga-Aufsteiger VfL Eintracht Hagen.
Marc Strohl, 21-jähriger Rückraumspieler, wechselt vom VfL Gummersbach zu Handball-Zweitliga-Aufsteiger VfL Eintracht Hagen.
Foto: Biene Hagel

Hagen..  Offiziell bestätigen mochte der Sportliche Leiter Andreas Griesel die Personalie am Freitag noch nicht, aber die Verpflichtung ist wohl fix. Der VfL Gummersbach hat Marc Strohl offiziell verabschiedet und als seinen neuen Klub den Handball-Zweitliga-Aufsteiger VfL Eintracht Hagen genannt. Mit dem 21-jährigen groß gewachsenen Rückraumspieler bekommen die Grüngelben einen durchschlagskräftigen torgefährlichen Akteur mit besten Perspektiven. Der Youngster bringt sogar Erstliga-Erfahrung mit, gab bereits im Alter von 19 Jahren sein Debüt im Handball-Oberhaus. Die Schlussphase der abgelaufenen Saison verpasste der Halblinke allerdings wegen einer Schulterverletzung.

Bis Ende März stand Marc Strohl in 21 Drittligaspielen für die Gummersbacher Reserve auf dem Feld und erzielte dabei 85 Tore, darunter 5 verwandelte Siebenmeter. Als die Truppe von Trainer Georgi Sviridenko im November 2014 mit 26:36 in Hagen verlor, war der junge Halblinke fünfmal erfolgreich. Der Saison-Topwert gelang Strohl am 22. März, als ihm beim mit 31:28 gewonnenen im Drittliga-Spiel gegen den SV 64 Zweibrücken inklusive dreier verwandelter Strafwürfe 14 Tore gelangen. Anfang April verletzte sich Marc im Training an der Schulter, so dass er das Rückspiel gegen den VfL Eintracht verpasste. Die Truppe von Trainer Lars Hepp gewann in Gummersbach mit 33:17.

Marc Strohl, gebürtig im hessischen Bruchköbel, wechselte 2012 von der HSG Hanau zum Erstliga-Klub aus dem Oberbergischen. Der Rechtshänder spielte zuerst in der Gummersbacher U19-Mannschaft und rückte später ins U23-Team auf. Sein Zweijahresvertrag aus dem Jahr 2013 lief jetzt aus. Eintracht-Sportdirektor Andreas Griesel bestritt zwar nicht, mit dem jungen Halblinken einig zu sein, schränkte aber gleichwohl ein: „Noch haben wir den unterschriebenen Vertrag nicht vom DHB zurück. Vorher können wir keinen Vollzug melden.“