Geske steht mit A2-Team schon im Universiade-Viertelfinale

Niklas Geske (links) und Jonas Grof
Niklas Geske (links) und Jonas Grof
Foto: WP

Höchst erfolgreich agiert die A2-Nationalmannschaft des deutschen Basketball-Bundes (DBB) bisher bei der Universiade in Gwangju/Südkorea. Nach dem 67:58 (30:25)-Sieg gegen die bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Südkoreaner hat sich die Auswahl von Bundestrainer Henrik Rödl vor dem abschließenden Vorrundenspiel gegen Mosambik (Donnerstag, 8 Uhr MEZ) den ersten Platz in der Gruppe A gesichert. Und steht vorzeitig im Viertelfinale. Das deutsche Team um Aufbauspieler Niklas Geske von Phoenix Hagen, dem in knapp 15 Einsatzminuten zwei Punkte, drei Rebounds und zwei Assists gelangen, setzte sich nach dem 42:42 (30. Minute) im Schlussviertel ab. Erfolgreichster Werfer war Center Bogdan Radosavljevic von Erstligist Walter Tigers Tübingen mit 19 Punkten.

Einen erfolgreichen Auftakt bei der U20-Europameisterschaf t im italienischen Lignano hatte auch Geskes Klubkollege Jonas Grof mit der deutschen Auswahl. Sechs Punkte bei allerdings schwacher Wurfquote (1 von 9) und starke elf Rebounds trug Aufbauspieler Grof zum wichtigen 68:63 (37:30)-Sieg gegen Slowenien bei, als Akteur der Startformation stand er 28 Minuten auf dem Parkett. Nach dem 55:35 (26. Minute) schien bereits alles klar für das Team von Bundestrainer Frank Menz, doch nach dem 63:63-Ausgleich (38.) mussten die Deutschen noch einmal zittern. Heute spielt das Menz-Team bei der EM um 14.15 Uhr gegen Großbritannien und steht auch hier unter Erfolgszwang.

Das „Dach“ der Peakbreak-Tour zur Halbzeit hat Michael Schaake erreicht. Beim Alpenrennen hat der Hagener Radsportler die 2500 m hoch gelegene Passhöhe des Großglockners auf der vierten Etappe überfahren - und das bei großer Hitze. „Selbst auf dem Großglockner waren noch mehr als 20 Grad“, sagt Schaake, „manchmal fühlt man sich hier wie das Bratwürstchen auf dem Grill.“ Auch die gefürchtete Steigung des Monte Zoncolan ist er ohne Absteigen hochgefahren: „Das ist so steil, dass man nicht zur Trinkflasche greifen kann, weil sonst das Vorderrad hochgeht“, sagt der 60-Jährige, der sich im Mittelfeld des Gesamtklassements bewegt. Die Tour dauert noch bis Samstag.