Geräusch des Balls als Namensgeber

Mit einem Ball vergnügen sich viele Sportler, es gibt ihn in den unterschiedlichsten Ausprägungen und Materialien. Und von einer Ballsportart sprechen wir auch, wenn das Sportgerät gar nicht rund, sondern eiförmig ist - wie beim American Football. Die verschiedenen Disziplinen müssen Namen haben. Meist sind die Körperteile, mit denen sie bewegt werden, das Umfeld oder das Ziel Namensgeber. Fuß-, Hand-, Wasser- oder Basketball lassen grüßen.

Ungewöhnlich ist da die Bezeichnung der Sportart, die in Hagen ganz neu den Kanon erweitert. Die Hornets Hagen nämlich haben jetzt im „Tschoukball“ den Spielbetrieb aufgenommen. Was das Ziel der mit einem Handball gespielten Disziplin ist, darüber berichten wir noch ausführlich. Das Geheimnis des Namens aber soll schon an dieser Stelle gelüftet werden: Das Wort „Tchouk“ leitet sich von dem Geräusch des Balls ab, wenn dieser die eigens aufgestellte Prallwand berührt, auf die er geworfen wird. Offenbar aber ohne Harz, das würde noch etwas anders klingen . . . Axel Gaiser