Für Yannick Opitz ist Siegtreffer Genugtuung

Besonders Yannick Opitz war nach dem 96:93-Sieg von Basketball-ProB-Ligist Noma Iserlohn im Derby bei den EN Baskets Schwelm der gefeierte Mann. Der Hagener hatte den Iserlohner Siegtreffer per Dreier mit der Schlusssirene der Verlängerung erzielt, in die der Breckerfelder Thomas Reuter den Spitzenreiter - ebenfalls per „Buzzerbeater“ aus der Distanz - erst geführt hatte (wir berichteten). Vergleichbares, so Opitz, habe er bisher nicht einmal im Fernsehen gesehen. „Wir hatten nach dem 18-Meter-Wurf von Niklas Geske in Bayreuth noch in der Kabine darüber diskutiert, wie selten selbst nur ein einziger „Buzzer“ vorkommt, und jetzt diese beiden Dinger in Schwelm“, staunte der 25-Jährige. Für den Ex-Schwelmer war der siegbringende Korb auch eine Genugtuung, nachdem er von den Rängen zuvor angefeindet worden war. „Ich habe später mit Thomas Reuter darüber gesprochen“, sagte Opitz, „wenn man uns vorher gefragt hätte, es hätte nicht besser laufen können. So etwas kann man sich nicht ausdenken.“

Team mit Pinchuk sieglos

Mit zwei Niederlagen starteten die deutschen U16-Basketballjungen in das top-besetzte Turnier im türkischen Konya. Nach dem 52:60 (19:34) gegen Bosnien/Herzegownia verlor das Team von Bundestrainer Harald Stein trotz großen Kampfes auch gegen Gastgeber Türkei mit 65:68 (29:40). Vladimir Pinchuk von den Phoenix Hagen Youngsters gehörte jeweils zu den erfolgreichsten Korbschützen. Gegen Bosnien/Herzegownia gelangen ihm acht Punkte, gegen die Türkei legte er sieben Zähler nach.

Ohne Punkte blieb Pinchuk im dritten Turnierspiel, das das deutsche Team gegen Serbien mit 74:75 (35:37) verlor. Heute um 15.45 Uhr steht das Duell gegen Italien an.