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Für den Hasper SV ist Tor der Wanner „verflucht“

11.11.2012 | 20:52 Uhr
Für den Hasper SV ist Tor der Wanner „verflucht“

Wanne.   „Kämpferisch, läuferisch und und spielerisch war das okay, man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, lautete das Fazit von Efraim Caliskan nach dem ersten Aufwärtsspiel seit seinem Comeback als Trainer des Fußball-Landesligisten Hasper SV. Den Spielausgang indes hatte sich Coach ganz anders vorgestellt: 0:4 (0:2) hieß es aus Hasper Sicht nach insgesamt 95 absolvierten Minuten.

„Wer das Spiel nicht gesehen hat, dem kann man den Endstand schwer erklären“, hatte auch der Sportliche Leiter des HSV, Yildirim Bozkurt, einen ordentlichen Auftritt des HSV-Teams gesehen. Abgesehen von einigen Unkonzentriertheiten in der Defensive. Und die nutzte Wannes Patrick Liebel in der 12. und 21. Minute eiskalt zu zwei Treffern aus. „Dass uns so etwas künftig nicht mehr passiert, daran müssen wir arbeiten“, weiß Coach Caliskan, wo er anzusetzen hat.

Denn eine bessere Chancenverwertung lässt sich schwer antrainieren. Wenn sie ihre hochkarätigen Torgelegenheiten genutzt hätten, wären die Hasper trotz der vier Gegentreffer - die beiden letzten fielen in der ersten bzw. vierten Minute der Nachspielzeit - als Sieger vom Platz gegangen. Aber Patrick Schoppen, Enes Demir, Yalcin Erkaya und Abdul Caliskan brachten den Ball ebenso wenig im Gastgeber-Gehäuse unter wie der eingewechselte Alexander Rüster. „Das Tor der Wanner war verflucht“, mutmaßte Yildirim Bozkurt, nachdem der HSV aus seiner Überlegenheit nichts Zählbares hatte machen können.

„Alles gegeben, Pech gehabt“

Als die immer verzweifelter anrennenden Hasper hinten völlig aufmachten, fingen sie sich noch die späten Gegentore ein. „Alles gegeben, einfach Pech gehabt“, war Efraim Caliskans Resümee.

Hasper SV: Heinzer; Kut, Hellmig, Dursun, Agdogan (46. Giemsa), Korkut (71. Rüster), Tabanoglu, Schoppen, Caliskan, Erkaya, Demir.

Rainer Hofeditz

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