FC Wetter noch stärker, aber Hagen 11 hofft auf Aufstieg

Gökhan Nezir und seine Hagen 11-Kollegen, hier im Topspiel gegen Wetter, ergeben sich im Aufstiegskampf noch nicht.
Gökhan Nezir und seine Hagen 11-Kollegen, hier im Topspiel gegen Wetter, ergeben sich im Aufstiegskampf noch nicht.
Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen..  Wo es witterungsbedingt geht, läuft die Vorbereitung auf die Fußball-Meisterschaftsfortsetzung am 15. März auf vollen Touren. Das gilt auch für die Bezirksligisten. Wir haben uns erkundigt, was sich bei den heimischen Klubs in der Winterpause getan hat.

FC Wetter

Mit 40 Punkten und 13 Siegen aus 16 Partien hat der FC eine überzeugende Hinrunde absolviert. Doch trotz der Tabellenführung und dem bereits qualitativ hochwertigen Kader wurde in der Offensive noch einmal nachgelegt. Von Westfalia Wethmar (Bezirksliga 8) kommt der 22-jährige Torjäger Florian Juka, dem in der Hinrunde 13 Treffer gelangen. Zudem stößt Jan Bednarczyk (TSG Herdecke) zum Kader. „Wir haben 14 schwere Spiele vor uns und dürfen keinen Gegner unterschätzen“, will Wetter laut Matthias Wiedemeyer, Vorsitzender des FC-Fördervereins, zudem „attraktiven Fußball spielen.“

SpVg Hagen 11

In der Vorbereitung trainiert der Tabellenzweite erstmals auf dem neuen Kunstrasenplatz an der Haßleyer Straße. „Wir wollen ein paar Unentschieden aus der Vorrunde durch Siege ersetzen und die vier Punkte Rückstand auf Wetter noch aufholen“, ist der Aufstieg für Trainer Benjamin Knoche das erklärte Ziel. Neuzugänge gibt es keine, die Nachwuchsspieler Cagakan und Cagatay Demirtas weilen sechs Monate im Ausland und stehen in der Rückrunde somit nicht zur Verfügung.

TSG Herdecke

Die TSG geht als Tabellenfünfter und mit einem neuen Trainer in die Rückserie. Oliver Gottwald (TuS Heven) ersetzt Karl-Heinz Kiewitt an der Seitenlinie. Mit Antonio Padula kehrte zudem ein ehemaliger Herdecker vom TuS Stockum zurück. Stürmer Jan Bednarczyk hat den Verein indes in Richtung Wetter verlassen. „Die ersten beiden Plätze sind wohl vergeben. Sollten wir am Ende aber Dritter werden, wäre das eine tolle Leistung“, möchte die TSG laut dem 2. Vorsitzenden Harald Beinsen im Endklassement noch um zwei Plätze klettern.

SC Berchum/Garenfeld

Bei der Zielsetzung für die Rückrunde bleibt Trainer Frank Henes trotz des guten sechsten Tabellenplatzes bescheiden: „Wir wollen das Neun-Punkte-Polster zu den Abstiegsplätzen beibehalten.“ Ridvan Kaya (VfK Iserlohn), Christian Schilling (SC Hennen) und Rückkehrer Hüseyin Iskanli (SpVg Hagen 11) verstärken den Kader der Berchumer. Dazu stehen Henes mit dem genesenen Amir Smajic (Patellasehnenreizung) sowie Bertrand Sowoue (Auslandsaufenthalt) zwei weitere Alternativen für die Rückserie zur Verfügung. Verlassen hat den Klub einzig Leonardo Fazio, den es zum A-Ligisten SV Hohenlimburg 10 II zog.

SpVg SW Breckerfeld

Trotz eines Siebenpunkte-Polsters zur Abstiegszone blickt Klaus Joraschkewitz, Trainer des Aufsteigers, nach unten. „So etwas kann auch schnell verspielt sein“, weiß der Coach aus der Saison 2012/13, die mit dem Abstieg endete. Damals konnte im Winter witterungsbedingt lange nicht draußen trainiert werden - momentan ist es genauso. Der Platz in der Hansestadt ist tief verschneit. Joraschkewitz hofft, ab und zu zum TSV Fichte Hagen an die Wörthstraße ausweichen zu können, wo der ehemalige Breckerfelder Spieler Uli Heidbüchel Trainer ist.

Mit Rouven Jurado (Gevelsberg II), Philip Mull und Lars Bösebeck (beide TuS Stockum) haben die Schwarz-Weißen ihren vorher schmalen Kader mit drei Mittelfeldspielern verstärkt, Abwehrspieler Marvin Tholen trainiert nach einem Kreuzbandriss wieder.

TuS Wengern

Die Wengeraner überwintern nach einer misslungenen Hinrunde mit mehreren Trainerwechseln als Schlusslicht. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt mittlerweile sieben Punkte. Trotzdem hat man sich am Brasberg noch lange nicht aufgegeben: „Wir müssen uns nun Sonntag für Sonntag auf die Spiele konzentrieren und dabei möglichst viele Punkte sammeln. Wir werden alles versuchen, um die Klasse zu halten“, verspricht TuS-Coach Kevin Stürzekarn. Das Team ist weitgehend zusammengeblieben, einzig Francesco Aleccia wechselte zum PSV Witten. Yunus Özalp, der sich letzten Sommer schwer verletzt hatte, ist wieder einsatzbereit.