FC Wetter empfängt Schwerte zum Spitzenspiel

Wetter/Hagen..  Stark gefordert wird Tabellenführer FC Wetter in der Fußball-Bezirksliga, der Rangdritte VfL Schwerte kommt. Ein Punktverlust käme Titelkonkurrent SpVg. Hagen 11 zugute, der zum VfK Iserlohn muss. Wie zuletzt weiter Punkte im Abstiegskampf sammeln will der TuS Wengern im Derby gegen die TSG Herdecke.

Spitzenreiter FC Wetter empfängt am Sonntag um 15 Uhr zum Spitzenspiel den Tabellendritten VfL Schwerte. Wetters Co-Trainer Fatih Esbe erwartet ein flottes und kampfbetontes Spiel am Harkortberg und will an den jüngsten 5:2-Sieg in Geisecke anknüpfen: „Ich erwarte, dass wir so spielen wie letzten Sonntag in der zweiten Halbzeit. Als Team, in dem sich jeder für jeden einsetzt.“ Personell können die Wetteraner voraussichtlich, bis auf die langzeitverletzten Thomas Ludwig und Jan Bednarczyk, aus dem Vollen schöpfen.

Auf Patzer der Wetteraner hofft natürlich Verfolger SpVg Hagen 11, der um 15.30 Uhr beim VfK Iserlohn gastiert. Nach dem Ausscheiden im Pokal am Donnerstag gegen die TSG Herdecke liegt nun der Fokus komplett auf der Meisterschaft. „VfK Iserlohn ist sehr stark bei Standards. Da müssen wir hellwach sein und möglichst viele vermeiden“, warnt Trainer Benjamin Knoche vor den Stärken der Gäste, die im Hinspiel in Hagen beim 3:3 durch drei ruhende Bälle zum Erfolg kamen. Den Elfern wird voraussichtlich nur Mittelfeldakteur Christian Matzkeit fehlen.

Wenn der TuS Wengern am Sonntag um 15 Uhr die TSG Herdecke am Brasberg zum Ruhr-Derby empfängt, will der Tabellenvorletzte an die guten Leistungen der letzten Partien anknüpfen. „Es ist ein Derby, da sollte man wissen, worum es geht. Aber man sollte das Wort Derby auch nicht zu hoch hängen“, sagt Wengerns Kevin Stürzekarn. Der TuS-Spielertrainer wird neben Fabio di Tavi am Sonntag bei den Gastgebern ausfallen. Mit Selbstvertrauen nach dem 10:9-Pokalsieg im Elfmeterschießen bei Ligarivale Hagen 11 reisen die Herdecker an. Allerdings stecken den TSG-Spielern noch 120 Minuten vom Donnerstag in den Knochen.

Breckerfelds Gegner spielt britisch

Von Pokalstrapazen unbeeindruckt dürfte Schwarz-Weiß Breckerfeld um 15 Uhr den Geisecker SV empfangen, denn Trainer Klaus Joraschkewitz trat in Schwelm ohne sieben Stammkräfte an. Tim Lokaj und Marvin Tholen werden auch am Sonntag fehlen, dafür hofft Joraschkewitz wieder auf Rado Dorsch und Lars Bösebeck. Im günstigsten Fall könnten die Breckerfelder sich mit einem Sieg auf Rang drei vorschieben, aber der Coach warnt: „Geisecke ist eine sehr offensivstarke Mannschaft, die unkonventionell mit hohen Bällen in den Strafraum spielt. Ein bisschen britisch.“

Der SC Berchum/Garenfeld gastiert am Sonntag um 15.15 Uhr beim Tabellennachbarn SG Hemer. Die Berchumer wollen nach dem Heimsieg gegen Schwerte weiter punkten. SC-Trainer Frank Henes ist sich aber sicher, dass es kein Selbstläufer werden wird: „In der Liga kann jeder jeden schlagen. Hemer ist sehr stark in der Offensive, wir werden ihnen alles abverlangen müssen.“