Ex-Eintrachtler Niclas Pieczkowski steht vor Debüt im Nationalteam

Der Sprung in die Handball-Bundesliga zum TuS N-Lübbecke ist Niclas Pieczkowski bestens geglückt, jetzt steht der frühere Spieler des VfL Eintracht Hagen vor dem nächsten Karriere-Schritt. Bundestrainer Dagur Sigurdsson hat den Rückraumspieler in den 18er-Kader für das Test-Länderspiel gegen die Schweiz am Sonntag in Trier (15.15 Uhr) und die anschließenden Spitzenspiele der Europameisterschafts-Qualifikation gegen Spanien (29. April in Mannheim/3. Mai in Leon) berufen. Pieczkowski wird neben dem erfahrenen Balinger Martin Strobel und Junior Simon Ernst dritter Mittelmann im Kader sein. „Niclas kann sehr gut in unser System passen. Wie Simon Ernst und Finn Lemke ist er abwehrstark”, erklärte Sigurdsson.

Für den in Hohenlimburg geborenen und in Letmathe aufgewachsenen Pieczkowski, der von 2006 bis 2010 in Jugend und Regionalliga-Team des VfL Eintracht spielte und danach zu Zweitligist TUSEM Essen wechselte, sei die Nominierung „absolut überraschend“ gekommen. „Ich bin total glücklich, denn ich hätte nie gedacht, dass es bei mir mal soweit kommt”, freute sich Pieczkowski: „Ich war ja noch nie bei der Nationalmannschaft, auch nicht bei den Junioren.”

Pieczkowskis früherer Klub VfL Eintracht Hagen bittet heute zum vorletzten Heimauftritt der Drittliga-Saison in die Enervie Arena, um 20 Uhr kommt Nachbar SG Schalksmühle-Halver. Die Gäste, aktuell auf Platz zehn, verzeichneten zuletzt eine 25:26-Heimniederlage gegen die HSG Krefeld, bei der sie nach 24:20-Führung 15 Minuten ohne Tor blieben. Im Südwestfalen-Derby bedarf es allerdings kaum einer Motivationshilfe für die Schalksmühler. Dessen ist sich auch SGSH-Trainer Mathias Grasediek sicher: „Wir werden ganz sicher alle Kräfte bündeln, um da etwas zu reißen.“