Esborn will das Gespenst vom Böllberg jagen

Wetter/Herdecke..  Für die heimischen Mannschaften der Fußball-Kreisliga A findet der 27. Spieltag zu einer ungewohnten Zeit statt: Wegen der Pfingstfeiertage wurden alle Spiele auf den kommenden Dienstag verlegt, Anpfiff ist auf allen Plätzen mit heimischer Beteiligung um 19.30 Uhr.

Der FC Herdecke-Ende hat von allen Mannschaften die schwierigste Aufgabe vor der Brust. Die Mannschaft von Trainer Mario Börner tritt als Tabellensiebter beim Spitzenreiter BW Voerde an. „Voerde will sich natürlich keinen weiteren Ausrutscher mehr erlauben. Deshalb müssen wir viel investieren, um dort nicht unter die Räder zu geraten“, sagt auch Uwe Hölterhoff, der Sportliche Leiter des FC (Foto). „Unsere Personalprobleme sind leider nicht kleiner geworden.“

An der Köhlerwaldstraße empfängt der SuS Volmarstein mit dem SC Berchum/Garenfeld II eine Mannschaft, die schwer einzuschätzen ist und das Hinspiel mit 3:2 für sich entschied. „Da haben wir bei allen Gegentoren kräftig mitgeholfen“, erinnert sich SuS-Trainer Ralf Gütschow. Für Dienstag erwarte ich erneut ein Spiel auf Augenhöhe, aber ich traue meiner Mannschaft den Sieg zu. Wir wollen unsere Serie mit drei Siegen weiter ausbauen und eine insgesamt positiv verlaufene Rückrunde entsprechend zu Ende spielen.“ Fehlen wird allerdings jetzt auch Krzysztof Dudek, der sich im letzten Spiel einen Außenbandriss im Sprunggelenk zugezogen hat.

Der TuS Esborn kann daheim gegen Cemspor 96 Hagen einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt machen. Die Mannschaft von Trainer Jörg Amthor ist mittlerweile zu einer Einheit zusammengewachsen, hat zuletzt acht von zwölf möglichen Punkten geholt und dabei kein Spiel verloren. Die Gäste rangieren zwar noch mit einem Punkt Vorsprung vor dem TuS auf dem elften Tabellenplatz, zeigten zuletzt aber keine überzeugende Leistungen. „Wir wollen uns für die Arbeit der letzten Wochen mit drei Punkten belohnen, zumal es ein Spiel gegen einen direkten Konkurrenten ist“, gibt Amthor ein klares Ziel vor. Mit dem Kader der vergangenen Wochen soll das Abstiegsgespenst jetzt endgültig vom Böllberg vertrieben werden.