Esborn braucht Hilfe für den Klassenerhalt

Wetter/Herdecke..  Den letzten Spieltag der Fußball-Kreisliga A können die heimischen Teams entspannt ausklingen lassen – nur die Mannschaft des TuS Esborn muss noch zittern.

Der FC Herdecke-Ende möchte zum Schluss seine Negativ-Serie von sieben verlorenen Spielen in Folge noch beenden und einen versöhnlichen Saisonausklang erreichen – denn das letzte Saisonspiel ist zugleich der Abschied vom Trainerteam Thomas Tönnes und Mario Börner (Foto). Gegner ist am Sonntag schon um 12.45 Uhr der TuS Ennepetal II, derzeit auf Tabellenplatz sechs. „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe, wobei Ennepetal zuletzt die besseren Ergebnisse hatte“, sagt Endes Sportlicher Leiter Uwe Hölterhoff. Bis auf Maurice Kleinau sind alle Spieler fit.

Auch wenn es für den SuS Volmarstein um keine Auf- oder Abstiegsplätze mehr geht, ein klares Ziel gibt Trainer Ralf Gütschow für den letzten Spieltag noch vor: „Wir wollen mindestens den achten Tabellenplatz halten, allerdings müssen wir dafür am Sonntag eine richtig gute Leistung zeigen.“ Mit einem Sieg könnten die Volmarsteiner sogar noch an Cemspor Hagen vorbeiziehen. Das letzte Meisterschaftsspiel in dieser Saison beim SC Obersprockhövel II wird am Sonntag bereits um 12.45 Uhr angepfiffen. Der SC ist derzeit Tabellendritter und hat nach Punkten ebenfalls keine Chance mehr auf einen Aufstiegsplatz.

Der TuS Esborn spielt um 15 Uhr ausgerechnet gegen den Tabellenzweiten VfB Schwelm um den Klassenerhalt, der noch Hoffnungen auf die Meisterschaft hat. Esborn muss aber unbedingt gewinnen, für Trainer Jörg Amthor könnte seine erste Station als Herren-Trainer sonst einen bitteren Verlauf nehmen: Esborn steht nämlich derzeit punktgleich und mit exakt gleichem Torverhältnis wie der Hiddinghauser FV auf dem vorletzten Tabellenplatz. Und der Keller-Konkurrent und Ortsnachbar spielt gegen die SpVg Linderhausen, für die es um nichts mehr geht; schon ein Unentschieden dort könnte den Abstieg des TuS Esborn bedeuten.