Erst im Finale werden starke Youngsters in Berlin gestoppt

Foto: WP Michael Kleinrensing

Berlin/Hagen..  Gegen erlesene Konkurrenz konnten sich die Phoenix Hagen Youngsters beim internationalen Basketball-Winterturnier von Alba Berlin eindrucksvoll behaupten. Erst im Finale unterlag der heimische Jugend-Bundesligist knapp mit 59:66 gegen die Gastgeber. „Ein zweiter Platz bei so einem hochklassig besetzten Turnier ist aller Ehren wert und sollte uns Mut machen für den Rest der Saison“, war Youngsters-Trainer Matthias Grothe hochzufrieden, auch sein Final-Gegenüber Patrick Femerling lobte: „Phoenix Hagen ist eine sehr gut trainierte Mannschaft mit einem cleveren Coach.“

Am ersten Turniertag spielten die Hagener gleich zu Beginn d gegen die U16-Auswahl des amtierenden Euroleague Champions von Maccabi Tel Aviv. Nach einem intensiven und spannenden Match gelang mit 62:58 der erste Sieg, dem die Youngsters am Abend dank eines großartigen Comebacks und mit viel Einsatz einen 47:44-Erfolg gegen die Brose Baskets Bamberg folgen ließen.

Am Samstag starteten die Grothe-Schützlinge dann mit einem lockeren 54:13-Sieg gegen die zweite Mannschaft von Alba Berlin, ehe es später gegen die hoch gehandelte Mannschaft des TuS Lichterfelde ging. Auch hier zeigten die Youngsters eine sehr ansprechende Leistung und zogen mit dem 57:40-Erfolg in das Finale des hochkarätig besetzten Turniers ein. Gegner dort waren tags darauf die Gastgeber von Alba Berlin, die in der Parallelgruppe die Teams von Bayern München, Artland Dragons, Ludwigsburg und Peking hinter sich gelassen hatten.

Im Finale machte sich dann gegen eine starke Berliner Verteidigung der Kräfteverschleiß bei den Hagenern bemerkbar, die Konzentration ging ebenfalls merklich in den Keller. Nach drei Vierteln und 22 Ballverlusten lag Phoenix mit 37:52 hinten. Die Hagener um ihre Top-Werfer Noah Tepelidis (15 Punkte), Vladimir Pinshuk (11) mobilisierten aber noch mal alle Kräfte und kamen dank druckvoller Verteidigung und gut herausgespielter Körbe nochmal bis auf 50:55 zwei Minuten vor dem Ende heran. Aber Berlin gab den Sieg am Ende nicht mehr aus der Hand. „Wir haben einen sehr großen spielerischen Schritt nach vorne gemacht, und uns bei diesem Turnier von Spiel zu Spiel sehr gut entwickelt“, konnte Grothe dennoch stolz auf sein Team sein: „Wir sind auf dem richtigen Weg und müssen uns jetzt Stufe für Stufe weiterentwickeln, um dann auch am Ende in den Play-offs am Ziel anzukommen.“