Erinnerung an enges Hinspiel warnt TuS Volmetal

Kevin Herzog leitete in Möllbergen die Wende zu Gunsten des Tabellenführers TuS Volmetal ein.Foto:Michael Kleinrensing
Kevin Herzog leitete in Möllbergen die Wende zu Gunsten des Tabellenführers TuS Volmetal ein.Foto:Michael Kleinrensing
Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen..  In der Handball-Oberliga zieht an der Tabellenspitze der TuS Volmetal mit sechs Punkten Vorsprung einsam seine Kreise. Am Tabellenende haben die gefährdeten Teams aus Gevelsberg und Möllbergen bereits fünf Punkte Rückstand zum rettenden Ufer.

Nach dem „Auswärtsspiel“ beim VfL Eintracht Hagen II erwartet der TuS Volmetal am Samstag ab 19.30 Uhr in der Sporthalle an der Volme den im Abstiegskampf stehenden TuS Möllbergen, der sein letztes Erfolgserlebnis am 7. Dezember 2014 beim 36:29 über LIT Handball NSM feierten durfte. Es folgten sieben Spiele ohne einen Punktgewinn und der Absturz auf einen Abstiegsplatz. Besonders in diesem Jahr gab es deftige Pleiten der Ostwestfalen gegen Spenge, Hamm II, Senden und Bielefeld mit einer Tordifferenz zwischen 14 und sechs Treffern.

Für Volmetals Trainer sind diese Zahlen sicherlich nur Statistik. „Allerdings haben wir uns in Möllbergen schwergetan“, erinnert sich Stefan Neff an das Hinspiel, indem seine Jungs mit 1:5 gestartet sind und bis zur letzten Sekunde um den Sieg zittern mussten. Kevin Herzog sorgte mit drei Toren in der Schlussphase für die Wende, Silas Kaufmann erzielte das Siegtor zum 26:25-Erfolg und Manuel Treude parierte Sekunden vor Schluss einen Strafwurf. Doch mittlerweile hat sich Volmetal an der Tabellenspitze festgesetzt.

Ganz im Gegenteil zu den Gästen, die als Vorletzter auflaufen werden. „Wir müssen voll konzentriert sein, um zu gewinnen“, so die klare Ansage von Stefan Neff vor dem 18. Spiel, indem wieder alle Spieler an Bord sein. Ein großer Vorteil des heimischen Spitzenreiters. Lediglich Dominik Domaschk, Niklas Polakovs und Niko Kötter haben bisher ein Spiel versäumt. Zweimal war Philipp Brüggemann aus beruflichen Gründen nicht dabei.

Alex Katsigiannis fehlt

Bereits am Samstag um 17.45 Uhr ist der VfL Eintracht Hagen II Gast beim TuS Jöllenbeck in der Sporthalle der Jöllenbecker Realschule. Die Bielefelder Vorstädter haben den Eintrachtlern die höchste Heimniederlage (25:31) beigebracht, die letzten Spiele gegen die Ahlener SG, LIT Nordhemmern und Menden-Lendringsen allerdings verloren und sind ins Mittelfeld der Tabelle abgerutscht.

VfL-Übungsleiter Rainer Hantusch hat kein gutes Gefühl. „In dieser Woche läuft alles so etwas schwankend. Ruhiges Fahrwasser sieht anders aus“, stellte Rainer Hantusch nach den beiden Niederlagen fest und nimmt auch wieder mal die Tabelle ins Visier. „Nur gut, dass Gevelsberg und Möllbergen am letzten Wochenende verloren haben und wir noch ein kleines Polster zu den gefährdeten Plätzen haben.

Ansonsten hofft der Hagener Trainer, dass auch ohne den beruflich verhinderten Alexandros Katsigiannis ein Sieg in Jöllenbeck möglich ist. Da das Drittliga-Team der Eintrachtler bereits am Freitag spielt, sind Verstärkungen aus dieser Mannschaft möglich.