Eine malerische Tour durch drei Städte

Koepchenwerk in Herdecke
Koepchenwerk in Herdecke
Foto: WP
Was wir bereits wissen
In Wetter kann man in den Lenne-Ruhr-Radweg einsteigen. Wir stellen einen malerischen Abschnitt vor. Der Schwierigkeitsgrad bleibt leicht.

Wetter/Herdecke.. Wer in unserer Region gerne Fahrrad fährt, braucht sich nur auf den Sattel zu schwingen, den Helm aufzusetzen und kann in die Natur eintauchen. Damit es aber nicht langweilig wird, macht es auch Spaß, den Radius etwas zu erweitern.

Eine malerische Tour ist ein Teilstück des Ruhr-Lenne-Radweges, der in Wetter begonnen werden kann.

Achtung

Wegen Brückenbauarbeiten und Räumdiensten ist die Strecke entlang des Obergrabens in Richtung Herdecke ab Schöntalerstraße (nach dem italienischen Restaurant „Il Molise“) zurzeit gesperrt. In umgekehrter Richtung von Herdecke kommend ist ab dem Schwimmbad und dem Bistro „Friedrich am See“ für Radler und Fußgänger gesperrt! Von hier ab gilt es, in die Pedale zu treten und dem Seeweg des Harkortsees in Richtung Herdecke zu folgen. Deshalb verlegter Start- und Endpunkt der Tour am Schwimmbad in Wetter.

Los geht´s

Von da kann man die neue Attraktion am Seeplatz in Wetter begutachten. Diese ist gegenüber des Kinderspielplatzes das Bistro „Friedrich am See“, welches allerlei Erfrischungen anzubieten hat und direkt an der Radstrecke liegt.

Zur Abwechslung kann man unterwegs gerne eine Partie Minigolf spielen. Vorbei an Herdecke, wo es genügend Cafés und Biergärten gibt und das Extrablatt zur Einkehr einlädt, führt der Weg am Hengsteysee vorbei am Zweibrücker Hof bis zum Schiffswinkel an der Schleuse entlang, wo ein Biergarten zur Rast einlädt.

Tour a

Auf einer Seite des Hengsteysees geht es vorbei am Koepchenwerk (Pumpspeicherkraftwerk). Später kommt eine kurze Steigungs- bzw. Gefällstrecke. Danach geht es vorbei am Café Seeblick mit einer tollen Aussicht bis zur Hengsteybrücke (Dortmunder-Landstraße). Hier biegt man rechts auf die Brücke ab. Nach der Brücke geht es auf der anderen Ruhrseite in Richtung Hohenlimburg weiter.

Tour b

Über die Brücke am Schiffswinkel kann man ohne Steigung bis zur Hengsteybrücke fahren. Diese muss dann unterquert werden, um auf die Strecke nach Hohenlimburg zu kommen.

Wenn jemand aus dem Team schlapp macht, kann man hier umdrehen, dann hat man immerhin elf Kilometer geschafft. Hat man aber noch etwas Kraft in den Beinen, kann an der Hühnenpforte vorbei nach Hohenlimburg weitergefahren werden.

Info: Die Erbauer der Radstrecke zwischen Hengsteybrücke und dem Bereich Hühnenpforte haben sich als „Schikane“ einen Pflaster-Parcours als Fahrbelag ausgedacht, der zu einer etwas unruhigen Fahrt führt. In Richtung Hagen-Halden geht eine kleine Fußgänger-Radbrücke über die Lenne, die überquert werden muss, um auf den Radweg nach Hohenlimburg zu kommen. In Hohenlimburg lohnt es sich auf jeden Fall, einen Ausflug in dem Ort zu unternehmen. Man hat hier einen tollen Blick auf das Schloss Hohenlimburg. Das ist übrigens die einzige mittelalterliche Höhenburg in Westfalen. In der kleinen Innenstadt kann man nach Bedarf in einem der vielen Cafés oder gemütlichen Biergärten verweilen.

Unterhalb der Lennebrücke an der Stennertstraße gibt es eine Attraktion für Wildwasserfreunde, welche unter der Woche kostenfrei benutzt werden kann. Der Schwierigkeitsgrad des Wildwasserparks ist so hoch, dass hier die Elite des Deutschen Kanu-Slaloms um die nationalen Meisterschaften kämpft (wie im Jahr 2012). Zurück geht es zumindest bis zur Brücke (Dortmunder-Landstraße) auf der gleichen Strecke. An der Brücke kann man als Alternative geradeaus weiter bis zum Stauwerk fahren. Am Schiffswinkel biegt man wieder auf die alte Route ein.