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Fußball-Landesliga

Dyballa sieht Hagen 11 nach 2:0-Sieg auf der sicheren Seite

20.05.2012 | 20:33 Uhr
Dyballa sieht Hagen 11 nach 2:0-Sieg auf der sicheren Seite
Finnentrops Lukas Grzelak um den Ball. Am Ende siegten die Gastgeber verdient mit 2:0.

Hagen. „Ich glaube, jetzt sind wir alle Sorgen los“, atmete Gerd Dyballa, Co-Trainer des Fußball-Landesligisten Spvg Hagen 11, der den im Urlaub weilenden Coach Frank Hintzke an der Seitenlinie vertrat, erst einmal tief durch. Lange hatte ihn sein Team durch das Auslassen von zahlreichen Hochkarätern auf die Folter gespannt, ehe Adrian Giemsa mit zwei Toren in den Schlussphase den „Dreier“ beim 2:0 (0:0) gegen die SG Finnentrop/Bamenohl sicherte.

Die Elfer begannen druckvoll, doch die Anfangsoffensive der Gastgeber verpuffte nach einer Viertelstunde, ohne dass sich die Hausherren eine Chance herausgespielt hatten. Dann kam Finnentrop auf, und gleich wurde Elfer-Keeper Michel Klose mit zwei Distanzschüssen geprüft. In der 23. Minute setzte Phillip Hennes einen Kopfball nur knapp über das Elfer-Gehäuse. Aber Hagen kämpfte sich ins Spiel zurück. Ismael Marjan und Faton Rrusta verpassten das Gästetor jeweils knapp. Kurz vor der Pause reagierte Klose gegen zwei frei vor ihm auftauchende Gästestürmer prächtig. Quasi mit dem Pausenpfiff stand Norbert Makowski plötzlich frei, aber er verzog kläglich.

Nach dem Seitenwechsel stand zunächst wieder Klose im Brennpunkt, denn Finnentrop legte richtig los. Aber auch dieElfer machten mit, und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Gastgeber mit fortlaufender Spielzeit immer stärker wurden. Sie erarbeiteten sich Chancen en masse, die aber zum Teil fahrlässig vergeben wurden. So lief Giemsa frei auf Gästekeeper Björn Raundszus zu, der ihm den Ball vom Fuß pflückte. Dann schoss Niklas Wilke aus sechs Metern über das Tor.

In der 73. Minute eröffnete Giemsa die für die Gastgeber erfreuliche Schlussphase, als er zum 1:0 einschoss. Die Elfer gingen weiter sehr großzügig mit ihren Möglichkeiten um. Norbert Makowski scheiterte mit einem Gewaltschuss, Maurice Scheuerl schoss neben das Tor. Erst in der 80. Minute waren die Gastgeber aller Sorgen ledig. Giemsa war nach einem Steilpass frei, lief noch einige Schritte und erhöhte zum 2:0-Endstand. „Vollkommen verdient“, fand Dyballa. „Es war kämpferisch und und läuferisch eine gute Gesamtleistung. Nur spielerisch muss noch mehr kommen, da haben wir doch zu oft den Ball vertändelt.“

SpVg Hagen 11: Klose; Carlino (76. Hintzke), Bornscheuer, Makowski, Ballout, Matzkeit, Wilke (71. Scheuerl), Rrusta, Schulz, Marjan, Giemsa (84. Ogonda).

Hermann Jamnig



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