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Dyballa: „Müssen freie Leute sehen“

09.11.2012 | 19:09 Uhr
Dyballa: „Müssen freie Leute sehen“
Hier ist der Hasper SV im Derby gegen Hagen 11 im Vorwärtsgang, aber Patrick Schoppen nimmt den Ball irregulär mit dem Arm mit. Am Ende setzte sich der HSV etwas glücklich mit 3:2 durch.Foto: Michael Kleinrensing

Hagen. Nach der unglücklichen 2:3-Derbyniederlage zuletzt beim Hasper SV unternimmt die SpVg Hagen 11, Tabellenvorletzter der Fußball-Landesliga 3, am Sonntag auf eigener Asche einen neuen Anlauf, das schmale Punktekonto aufzustocken. Gegner auf dem Loheplatz ist ab 14.30 Uhr der Rangsechste Kirchhörder SC. Der Hasper SV, auf Platz vier geklettert, ist zur gleichen Zeit beim SV Wanne 11 zu Gast.

„Vorne nutzen wir unsere Chancen nicht und hinten hauen wir uns die Dinger selber ‘rein.“ Die Kurzanalyse von Elfer-Trainer Gerd Dyballa fällt in dieser Saison nach fast jeder Partie gleich aus. Ergänzt durch die Erkenntnis: „Wenn du unten stehst, dann geht der Ball halt nicht hinein.“ Wie in Haspe, als Gökhan Özdemir und Salvatore Carlino binnen Sekunden aus kurzer Distanz am Pfosten bzw. HSV-Schlussmann Sascha Heinzer scheiterten, der auch in der Nachspielzeit ein 3:3 verhinderte.

Aber Dyballa machte nicht nur das Pech, sondern auch seine Spieler für die Pleite verantwortlich: „Wenn die beim Kontern den freien Mann sehen und abspielen, anstatt den Ball zu verdribbeln, dann verlieren wir das Spiel nicht!“ Gegen zuletzt schwächelnde Kirchhörder müsse das besser werden. Der Einsatz von Ramazan Mecal (Adduktoren) und Faton Rrusta (Kniebeschwerden) ist fraglich.

Der HSV bangt vor dem Spiel beim Tabellenzehnten Wanne um die maladen Offensivkräfte Enes Demir und Yalcin Erkaya sowie Torwart Sascha Heinzer (Leistenbeschwerden). Abwehrspieler Bastian Asmus fällt wegen seiner Knieverletzung definitiv weiter aus. „Wanne hat eine robuste und vor allem zu Hause sehr zweikampfstarke Mannschaft“, darauf hat Efraim Caliskan seine Elf in seiner zweiten Woche als Trainer vorbereitet. „Trotzdem wollen wir uns dort mit einem Sieg weiteres Selbstvertrauen holen.“

Was noch?

Sowohl der Kirchhörder SC als auch der SV Wanne 11 sind seit fünf Spieltagen sieglos. Kirchhörde verbuchte vier Niederlagen und ein Remis, Wanne spielte dreimal unentschieden und verlor zweimal, darunter war ein 1:9 beim SV Höntrop.

Rainer Hofeditz



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