Druck im Abstiegskampf wird größer

Wetter/Herdecke..  Drei Spieltage sind in dieser Saison der Fußball-Kreisliga A noch zu absolvieren. Damit wird für einige heimische Teams der Druck im Abstiegskampf immer größer.

Zum Beispiel für den TuS Esborn: Der steckt nach der Heimniederlage gegen Cemspor 96 Hagen mittlerweile mehr denn je im Abstiegskampf. Die übrigen Konkurrenten, bis auf Hasslinghausen, haben in den letzten Wochen fleißig gepunktet und spielen zum Teil auch noch gegeneinander. Der TuS hat nur noch einen Punkt Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz und zudem ein schweres Restprogramm. Am Sonntag tritt die Mannschaft von Trainer Jörg Amthor bei Ararat Gevelsberg an. „Nach der Niederlage vom Dienstag hat jetzt hoffentlich auch der Letzte die Situation begriffen“, hofft Amthor. „Wir hatten erneut eine lange und gute Aussprache und haben uns auf Sonntag eingeschworen. Wir wollen mit Kampf, Aggressivität und Leidenschaft antreten, aber ohne dabei das Fußballspielen zu vergessen.“ Kevin Oestreich wird am Sonntag fehlen.

Der SuS Volmarstein tritt beim Tabellenzweiten VfB Schwelm auf dessen Naturrasenplatz an. „Der VfB ist äußerst spiel- und zweikampfstark, wir sind ganz klar in der Außenseiterrolle. Außerdem darf sich Schwelm ja keinen Ausrutscher mehr erlauben“, geht SuS-Trainer Ralf Gütschow (Foto) die Aufgabe entspannt an. „Es müsste für uns schon alles passen, damit eine Überraschung möglich wäre.“ Allerdings hoffe er auf ein gutes Ergebnis: „Ein Pünktchen würde uns wohl zum endgültigen Klassenerhalt reichen.“ Der Kader der Vorwoche bleibt unverändert.

Beim Heimspiel des FC Herdecke-Ende gegen die SpVg Linderhausen geht es nicht mehr um viel, doch Trainer Mario Börner hat trotzdem eine klare Erwartung an das vorletzte Heimspiel: „Nach den letzten Niederlagen brauchen wir mal wieder ein Erfolgserlebnis. Mit unseren vielen Ausfällen wird das natürlich eher schwer, aber aufbauend auf die Leistung vom Spiel in Voerde sollte zumindest ein Punkt bei uns bleiben.“ Mit Daniel Meckler, Nico Stoltenhoff, Maurice Kleinau, Franz Schlesinger, Johannes Kost und Dominic Habenstein fällt weiterhin ein halbes Dutzend seiner Spieler aus.