Drittligist Oranienburg fordert Eintracht Hagen im DHB-Pokal heraus

Vorfreude bei den VfL-Fans auf die 2. Bundesliga und das regionale Top-4-Turnier im hohen Norden.
Vorfreude bei den VfL-Fans auf die 2. Bundesliga und das regionale Top-4-Turnier im hohen Norden.
Foto: WP Michael Kleinrensing
Was wir bereits wissen
Der Oranienburger HC fordert den VfL Eintracht Hagen in der 1. DHB-Pokalrunde heraus. Kein Traumlos, aber eine lösbare Aufgabe für den Zweitliga-Aufsteiger aus Westfalen. Die Berliner Handballer spielen in der 3. Liga Nord.

Dortmund/Hagen.. Premiere im Handball-Pokal: Runde 1 wird in 17 Regional-Turnieren ausgetragen. Zweitliga-Aufsteiger VfL Eintracht Hagen trifft am 15./16. August auf Drittligist Oranienburger HC. Austragungsort ist in Henstedt-Ulzburg (Schleswig-Holstein). Fakten zum Pokal-Kontrahenten:

  • Oranienburger HC - 3. Liga Nord / Saison 2014/15: 5. Platz mit 796:828-Tore und 32:28-Punkten / Gegründet: 17. Juni 1953 / Vereinsfarben: grün-weiß / Trikotfarben: grün-schwarz (heim), rot-schwarz (auswärts) / Heimspielhalle: MBS-Arena mit 1000 Plätzen / Trainer: Christian Pahl
  • OHC-Historie: 1993 aus dem Polizeisportverein Oranienburg hervorgegangen. 2015 mit mehr als 500 Mitgliedern einer der größten Handballvereine im Land Brandenburg.
  • Prominentester Trainer: Holger Winselmann, Handball-Nationalspieler der DDR und BRD. Er kam 2005 und schaffte 2008 den Regionalliga-Aufstieg. Entlassung am 2.November 2009.
  • OHC-Bilanzen: 1995 bis 2009 Auf- und Absteiger zwischen Oberliga BB und Regionalliga Nordost. Seit 2010 in der 3. Liga (Platz 8, Platz 11, Platz 11, Platz 12, Platz 5).
  • OHC-Erfolge: 1996, 1998, 2000, 2003 und 2008 Meister der Oberliga Berlin-Brandenburg; 2005 Meister der Regionalliga Nordost; 2010 Qualifikation 3. Liga; 2015 Platz 5 in der 3. Liga.

(Quelle Wikipedia und OHC)

Handball Der Spielort für Eintracht Hagen beim Regional-Turnier liegt weit oben im Norden. Knapp 400 Kilometer sind es von der Volmestadt bis Henstedt-Ulzburg. Fakten zum Ausrichter der ersten DHB-Pokalrunde:

  • Henstedt-Ulzburg im Kreis Segeberg ist die größte Gemeinde in Schleswig-Holstein.
  • Die Großgemeinde entstand am 1. Januar 1970 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Götzberg, Henstedt (mit Henstedt-Rhen) und Ulzburg (mit Ulzburg-Süd).
  • Aktuelle Einwohnerzahl: 27 902 (Rekord) / Zum Vergleich: 10 645 im Jahr 1975
  • Lage: 15 km nördlich der Hamburger Stadtgrenze nahe Norderstedt
  • Anreise: 3 Stunden 34 Minuten (377,0 km) von Hagen in Westfalen über A1 und A7
  • SV-Henstedt-Ulzburg spielt mit den Handball-Männern in der 2. Bundesliga. Bilanz 2014/15: Platz 14 nach dem Wiederaufstieg mit 992:1041-Toren und 32:44-Punkten.
  • Historie der SVHU-Frogs: Gegründet 2009 aus den drei Stammvereinen SV Henstedt-Rhen, FC Union Ulzburg und MTV Henstedt.
  • Zahlen: 5 366 Mitglieder, zweitgrößter Sportverein in Schleswig-Holstein mit 23 Abteilungen; Handball-Männer sind Gründungsmitglied der 3. Liga.
  • Bilanzen: 2010/2011: 3. Platz in der 3. Liga Nord; 2011/2012: Meister der 3. Liga Nord; 2012/13: 18. Platz (Absteiger) in der 2. Bundesliga; 2013/14: Meister der 3. Liga Nord; 2014/15: 14. Platz (Klassenerhalt) in der 2. Bundesliga.
  • Spielstätte: Schulzentrum Maurepass-Straße (Alster-Gymnasium) - Heimspielhalle "Froschhölle" mit 800 Plätzen

(Quelle Wikipedia und SVHU)

SC Magdeburg möglicher Gegner bei Hagener Halbfinal-Sieg

Eintracht Hagen trägt am 15. oder 16. August das erste Halbfinale gegen den Oranienburger HC aus. Bundesligist Magdeburg bestreitet das zweite Halbfinale gegen Gastgeber SV Henstedt-Ulzburg. "Eine lösbare Aufgabe", hat der SCM bereits auf seiner Facebook-Seite zu den Aussichten gepostet.

Bei einem Hagener Sieg gegen Oranienburg könnte der diesjährige DHB-Pokalfinalist SC Magdeburg (Endspiel-Niederlage 2014 gegen Flensburg-Handewitt) also der Gegner im Finale von Regional-Turnier Nummer 8 sein. Der Gewinner des Endspiels zieht ins Achtelfinale des Handball-Pokals ein.

In Henstedt-Ulzburg bekommt der VfL schon vor Saison-Beginn einen Vorgeschmack auf die 2. Bundesliga. Der SVHU wird demnächst Gegner in der Meisterschaft sein. Derweil wird bei den "Frogs" auf Facebook über den geeigneten Spielort für das kleine Final-Four-Turnier diskutiert. Der Verein hat zwei Optionen: die Moorbekhalle als auch die sogenannte "Froschhölle".