„Die neue Kanustrecke ist perfekt“

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Hohenlimburg..  Die Kanu-Strecke im Wildwasserpark Hohenlimburg ist freigegeben (siehe Bericht Hohenlimburger Lokalseite 1), die großen Wettbewerbe können kommen. Zunächst findet vom 26. bis zum 28. Juni die deutsche Jugendmeisterschaft unter der Stennertbrücke statt, am 12. Oktober die German Masters. Am Wochenende war sogleich Bundesstützpunkttrainer Jürgen Schubert vor Ort. Dieser Zeitung verriet er die ersten Eindrücke.

Herr Schubert, was sind Ihre ersten Eindrücke von der frisch umgebauten Kanu-Strecke?

Jürgen Schubert: Ich kann nur eins sagen: Perfekt! Wir haben jetzt vor Ort eine hochmoderne Strecke mit Obstacles und Kehrwasser, die sehr anspruchsvoll ist. Die Bedingungen für unsere Athleten sind bei den Wettkampfstrecken außerhalb Deutschlands genau so. Wir haben ja noch die Europameisterschaften vor der Brust. Ich freue mich, dass wir in Hohenlimburg jetzt so eine Strecke mit hoher Qualität haben, auf der wir uns vorbereiten können.

Was haben die Athleten gesagt, als sie zum ersten Mal die Strecke durchgefahren sind?

Erst einmal haben sie die Nase gerümpft. Die Fließgeschwindigkeit ist doch sehr hoch. An einigen Stellen mit Kehrwasser haben wir auch noch Probleme, weil die Boote sehr nahe ans Ufer geraten und so auf Steine stoßen. Aber daran müssen sich die Sportler eben gewöhnen. Jede Strecke hat ihren eigenen Charakter.

Auf welche Wettbewerbe dürfen wir uns demnächst in Hohenlimburg freuen?

Das große Event ist natürlich die Europameisterschaft im Jahr 2017. Bis dahin haben wir ja noch etwas Zeit und können mit den Obstacles noch ein wenig experimentieren. In drei Wochen finden hier auf der Lenne die deutschen Jugendmeisterschaften statt. Da die neue Strecke ja noch so gut wie niemand kennt, wird das ein sehr interessanter Wettbewerb.

Wen betreuen Sie hier gerade?

Auf der Strecke fährt gerade Maren Lutz vom WSF 31 Köln. Sie bereitet sich auf ein Ausscheidungsrennen vor, das sie vor der Europameisterschaft noch fahren muss.