Die besten Teams der Rückrunde kämpfen um den zweiten Platz

Fußball, Landesliga: FSV Werdohl - SV Hohenlimburg 1910
Fußball, Landesliga: FSV Werdohl - SV Hohenlimburg 1910
Foto: WP

Hohenlimburg..  Zwei Endspiele hat Fußball-Landesligist SV Hohenlimburg 1910 jetzt vor sich. Am morgigen Sonntag erwartet das Team von Cheftrainer Roman Reichel Borussia Dröschede um 15 Uhr im Kirchenbergstadion – zweifellos das Top-Spiel am 28. Spieltag.

Es ist mittlerweile definitiv, dass die Tabellenzweiten aller Landesligen direkt in die Westfalenliga aufsteigen. Der SV 1910 hat es (fast) selbst in der Hand, sich diesen Rang noch zu sichern.

Die Ausgangssituation – die Reichel-Elf steht momentan auf Platz zwei mit zwei Punkten Vorsprung auf Borussia Dröschede und drei Zählern Vorsprung auf SG Finnentrop/Bamenohl. Falls die Hohenlimburger also morgen gewinnen sollten, wäre Dröschede so gut wie aus dem Rennen. Übrigens – morgen treffen die beiden besten Mannschaften der Rückrunde aufeinander.

Letztes Spiel in Hüsten

Am 29. Spieltag haben die Zehner aufgrund des Rückzuges von Preußen Borghorst spielfrei und müssen zuschauen, am letzten Spieltag geht die Reise zum abstiegsbedrohten SV Hüsten 09.

Geht man von dem Fall aus, dass sowohl der SV 10 als auch die SG Fin./Bam. die restlichen Partien siegreich beenden, stünden beide punktgleich auf Rang zwei. Dann zählt die Tordifferenz, danach die Mehrzahl an geschossenen Toren. Vor dem 28. Spieltag ist die Tordifferenz bei beiden Mannschaften gleich (+20), mehr Tore hat jedoch die Spielgemeinschaft erzielt. Für ein spannendes Saisonfinale ist also gesorgt.

Heimische Fußballfans sollten sich den morgigen Leckerbissen also nicht entgehen lassen. Da Dröschede fast um die Ecke liegt, ist davon auszugehen, dass die Mannschaft von einer großen Fangemeinde begleitet wird. „Auch wir hoffen natürlich auf viel Unterstützung der Zuschauer“, so Roman Reichel.

Die Zehner haben bisher eine klasse Rückrunde gespielt, können sich selbst noch das Sahnehäubchen aufsetzen. Aber es wird alles andere als ein leichtes Unterfangen, zumal mit Nik Kunkel (Wadenbeinbruch) und Phillip Winkler (Handgelenkbruch) zwei Spieler definitiv ausfallen. Bastian Asmus und David Kerefidis konnten unter der Woche nur Individualtraining absolvieren. Aber das Rezept von Roman Reichel klingt zumindest einfach: „Wir müssen ein Tor mehr schießen als Dröschede.“

Haupttorschütze Arif Et

Die Borussen um die Trainer Ramazan Ceylan und Dragan Petkovic haben in der Rückrunde bisher 28 von 36 möglichen Punkten geholt, leben natürlich von ihrem Stürmer Arif Et, der von den 55 Dröscheder Treffern 28 erzielt hat. „Da müssen wir uns natürlich etwas einfallen lassen“, so Roman Reichel. „Ein Punkt ist Dröschede zu wenig. Sie werden bei uns alles geben, um zu gewinnen.“

Dem spielfreien Wochenende sieht Roman Reichel übrigens gelassen entgegen. „Wenn wir gewinnen, muss Finnentrop nachlegen. Die haben kein einfaches Restprogramm. Dann werde ich ganz entspannt sein.“